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Fussball Erster Auswärtssieg für SVS im Kellerduell?

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Entscheidend wird sein, dass Timmy Haag (rechts) und der SV Seedorf im Kellerduell auch in der Offensive gute Aktionen setzen können. Foto: Rudolf Foto: Schwarzwälder Bote

SV Wittendorf – SV Seedorf (Samstag, 17 Uhr). Die Chancen werden weniger, und doch sind sie noch realistisch vorhanden, dass der SV Seedorf den Klassenerhalt schaffen könnte. Allerdings müsste es dafür auch mal gelingen, nach einem Sieg nachzulegen.

Kann die Mannschaft des Spielertrainer-Duos Tobias Heizmann/Tobias Bea dies im bevorstehenden Kellerduell beim SV Wittendorf realisieren, wäre dies ein ganz wichtiger Schritt. Nachdem es dem SV Seedorf zuletzt gegen den TSV Ofterdingen gelang, gegen einen favorisierten Gegner eine Abwehrschlacht zu gewinnen, ist die selbe Leidenschaft nötig, um sich auch beim mitgefährdeten Gastgeber durchzusetzen.

Vier Spieltage sind in der Landesliga 3 noch zu absolvieren. Das bedeutet, die Mannschaften ab Rang vier sind rechnerisch noch nicht auf der sicheren Seite. Zwischen dem FC Holzhausen (37 Punkte) und dem SV 03 Tübingen auf dem Relegationsplatz liegen nur sechs Zähler Differenz.

Natürlich müsste für die vier Kontrahenten auf den Abstiegsrängen alles perfekt laufen, nicht nur dass die selbst das Optimum an Punkten holen müssten, sondern die vor ihnen Platzierten müssten nahezu leer ausgehen. Somit hat der 27. Spieltag eine besondere Bedeutung, wer sich weiterhin Hoffnungen machen darf. Die Konstellation der Paarungen sorgt zudem dafür, dass alle Beteiligten auf Sieg spielen müssen – und das sind nicht wenige. Oberste Maxime daher, dass jeder zunächst auf sich schauen muss, um die "Hausaufgaben" zu lösen.

Noch mehr als beim SV Seedorf hängt es für den gastgebenden SV Wittendorf ab, der zwei Punkte weniger auf dem Konto hat, dass man den Platz als Sieger verlässt. Verliert der Mitaufsteiger aus Freudenstadt, ist das Schicksal praktisch besiegelt. Angesichts dieser Ausgangslage ist eine Partie zu erwarten, die von kämpferischen Elementen geprägt sein wird.

"Wir wollen auch weiterhin in der Abwehr gut stehen und wenn es uns gelingt, die ein oder andere Chance zu verwerten, können wir in Wittendorf gewinnen", lautet die Vorgabe von SVS-Coach Tobias Heizmann. "Auch wenn uns immer noch in manchen Situationen die Erfahrung und ein bisschen Cleverness fehlt, sieht man in der Rückrunde, dass wir den ein oder anderen Punkt mehr holen. Das ist unser Ziel, das wir das bis zum Schluss so fortsetzen, weiter hin punkten", so die Vorgabe beim SV Seedorf, wie Spielertrainer Tobias Bea erklärt.

Dass der SV Seedorf auswärts noch immer ohne Sieg ist, spricht für die Gastgeber. Nimmt man jedoch die Entwicklung der Gäste im Rückrundenverlauf zum Maßstab, spricht einiges für die Truppe von der Eschach. Da konnte der SVS 14 Punkte verbuchen, während es der SV Wittendorf auf lediglich acht brachte.

Dazu hat sich der Neuling aus Seedorf in der Defensive enorm stabilisiert. Nach Tabellenführer und (fast) Meister VfL Nagold hat der SVS die wenigsten Gegentreffer in der Rückserie hinnehmen müssen. Dem Torverhältnis von 29:53 aus der Hinrunde stehen aktuell 10:11-Treffer gegenüber. Die Quoten beim SV Wittendorf lauten hier 29:40 und 15:29. "Wenn wir Chancen haben, wo wir allein auf den gegnerischen Torwart zulaufen, müssen wir einfach auch das Tor machen, können wir ganz normal mit der Viererkette weiterspielen und machen hinten den Laden dicht", weiß Seedorfs zweiter Spielertrainer Tobias Heizmann, dass im Angriff die Effektivität besser werden muss, sieht er darin den Schlüssel zum Erfolg.

SV Wittendorf personell wieder besser aufgestellt

(vh). Die klare 0:7-Niederlage des SV Wittendorf gegen den designierten Verbandsliga-Aufsteiger VfL Nagold war zwar vor allem durch die Höhe ärgerlich, aber ein stückweit auch erklärbar. Ohne acht Stammkräfte waren die Wittendorfer in Nagold naturgemäß chancenlos.

Für die letzten vier Spiele wünscht sich Torsten Szellem, Trainer des SV Wittendorf, dass sich seine Mannschaft mit Anstand aus der Landesliga verabschiedet und noch den einen oder anderen Punkt holt. Die Chancen dazu sind vor allem gegen den Mitaufsteiger SV Seedorf gegeben, da mit Kapitän Chris Klein und Patrick Haug zwei wichtige Spieler definitiv wieder dabei sein werden.

Hinter dem Einsatz von SVW-Stammkeeper Lucas Finkbeiner steht dagegen noch ein Fragezeichen. Er würde bei einem erneuten Ausfall wieder von Torsten Potrafke zwischen den Pfosten ersetzt. Fraglich ist allerdings weiterhin der Einsatz von Wittendorfs Sturmspitze Henry Seeger, der es aber versuchen möchte. Dafür wird Radion Eckert am Samstag seiner Mannschaft erneut nicht zur Verfügung stehen können.

Wittendorfs Trainer Torsten Szellem rechnet trotz der Tabellensituation mit einer hoch motivierten Seedorfer Mannschaft: "Die werden alles versuchen das Hinspiel mit einem Sieg bei uns vergessen zu machen." Damals feierte der SV Wittendorf seinen bis dato einzigen Erfolg in der Fremde, der mit 6:2 auch noch sehr deutlich ausfiel.

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