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Fußball Englische Woche: SV Zimmern trifft auf VfB Bösingen

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Zimmern gegen Bösingen war in den vergangenen Jahren immer ein spannendes Derby. Foto: Jürgen Schleeh

SV Zimmern – VfB Bösingen (Mittwoch, 19 Uhr). Keine Verschnaufpause in der Landesliga. Die Saison hat gerade erst begonnen, da gibt es schon den ersten richtigen Kracher: Heute empfängt der SV Zimmern in seinem zweiten Heimspiel den VfB Bösingen.

Nach dem unerwartet klaren 3:0-Erfolg am Sonntag in Böblingen war die Erleichterung bei SVZ-Trainer Gunter Welzer und der Mannschaft groß. "Wir wussten, dass wir es besser können, als bei der 0:1-Niederlage in Trossingen. Dies war in Böblingen ein ganz anderer Auftritt meiner Mannschaft, wo sie zudem auch ohne Druck spielen konnte." Aber nun wartet mit Bösingen ein weiteres großes Kaliber auf die junge SVZ-Mannschaft.

Die VfB-Mannschaft von Trainer Peter Leopold ist mit zwei klaren Siegen (3:1 beim SSC Tübingen und 3:0 gegen die SpVgg Holzgerlingen) glänzend in die Saison gestartet. Deshalb ist für Gunter Welzer auch klar. "Bösingen wird mit sehr viel Selbstvertrauen bei uns auflaufen. Für uns wird es daher wichtig sein, zunächst einmal defensiv gut zu stehen und insbesondere die Zweikämpfe anzunehmen."

Auch Zimmerns Trainer haben die Bösinger bisher beeindruckt: "Die Mannschaft wirkt über Jahre sehr gut eingespielt, hat mit Marius und Torsten Müller zwei sehr starke Offensivspieler. Und die Mannschaft wurde mit den starken Nachwuchsleuten Andy Zimmermann, Kevin Hezel, Yannick Spät oder Jannik Botzenhart sehr gut ergänzt. Wir gehen deshalb die Partie gegen den starken Lokalrivalen mit großem Respekt an, wollen aber natürlich versuchen unsere Chance zu nutzen. Es ist ein Derby und da müssen die Spieler ohnehin nicht besonders motiviert werden."

Personell muss der SV Zimmern auf den zuletzt starken Yasin Bozkurt (Kurzurlaub) verzichten, zudem droht der defensive Mittelfeldspieler Luca Barroi auszufallen. Gut möglich, dass daher der eine oder andere Spieler aus dem U23-Kader nachrückt.

VfB Bösingen stehen zwei Top-Spiele bevor

Für den derzeitigen Tabellenzweiten VfB Bösingen bedeutet das Derby beim SV Zimmern das erste von zwei Top-Spielen. Denn zum Abschluss der englischen Woche wartet am kommenden Sonntag mit Tabellenführer FC Gärtringen eine Mannschaft, die in dieser Saison bei der Vergabe der Meisterschaft ein gewichtiges Wort mitreden will.

Doch zunächst konzentriert man sich beim VfB Bösingen auf das Kräftemessen beim alten Rivalen SV Zimmern, der mit dem 3:0 bei der SV Böblingen die schwache Vorstellung beim 0:1 gegen die SpVgg Trossingen wieder ausmerzen konnte. Dieser Sieg sollte für den VfB eine Warnung sein, der seinerseits mit zwei überzeugenden Siegen in die Saison gestartet ist. Doch die beiden Gegner SSC Tübingen und die SpVgg Holzgerlingen sind sicherlich deutlich schwächer einzuschätzen, im Gegensatz zu den gut ausgebildeten Spielern des SVZ. Zudem weißt die Mannschaft von VfB-Trainer Peter Leopold gegen den SVZ eine Bilanz auf, die stark verbesserungswürdig ist. So liegt der letzte Sieg des VfB gegen Zimmern fast genau neun Jahre zurück. Danach setzte es für Bösingen neun Niederlagen. Dem gegenüber stehen vier magere Unentschieden.

Ob die Gäste diesmal den Spieß mal wieder umdrehen können? Mut macht dem VfB auf jeden Fall, dass die meisten der zurückliegenden Duelle beider Mannschaften in der Vergangenheit ansehnliche, aber auch enge Begegnungen waren. "Kleinigkeiten haben den Unterschied ausgemacht", weiß VfB-Abteilungsleiter Fabian Banholzer, der immer dabei war. "Aber unsere jüngsten Leistungen stimmen mich optimistisch", fügt Banholzer an.

Dagegen sagt VfB-Übungsleiter Peter Leopold mit Blick auf die Ausrichtung des Gegners: "Ich erwarte einen Gegner, der zunächst einmal versuchen wird, defensiv gut zu stehen und uns dann mit Kontern überrumpeln will. Da müssen wir von Beginn an auf der Hut sein." Doch nach dem bisher optimalen Saisonverlauf mit zwei Siegen, will Leopold zu viele Rechenbeispiele gar nicht anstellen: "Ich schaue sowieso lieber auf uns und darauf, mit welchen Mitteln wir auch so eine guten Mannschaft wie Zimmern Paroli bieten können." Dabei setzt der Dietinger auf dieselben Tugenden wie in den vergangenen zwei Partien.

"Wir müssen konzentriert auftreten, möglichst keine Eins-gegen-Eins-Situationen aufmachen, sondern als Kollektiv verteidigen und die Zweikämpfe annehmen. Auf diese Weise hat mein Team schon gegen starke Gegner gut ausgesehen", so Peter Leopold. Personell kann er dabei aus dem Vollen schöpfen. Ob es in der Startformation Änderungen geben könnte, wollte Leopold am Dienstag noch nicht preisgeben.

Jüngster Schiri desWFV leitet das Derby

Schiedsrichter des Landesliga-Derbys ist Gregor Wiederrecht von der Schiedsrichtergruppe Backnang. Der 19-jährige Sinologiestudent ist aktuell der jüngste Schiri in der Landesliga und zählt zum Coaching-Kader des Württembergischen Fußball-Verbands, in dem Talente speziell betreut werden. Den Ausschlag den Neulingskurs der Schiedsrichtergruppe Backnang zu besuchen, gab ein Vortrag von Bundesliga-Schiedsrichter Marco Fritz. "Das hat mich inspiriert", erinnert sich der gebürtige Karlsruher an den Vortrag des Korbers.

Der SV Zimmern bittet die Zuschauer rechtzeitig vor Spielbeginn zu erscheinen, aufgrund der Hygieneverordnung muss bekanntlich jeder Zuschauer vor dem Einlass registriert werden. Mit Mannschaften, Trainer- und Betreuerteam dürfen maximal 450 Zuschauer dem Spiel beiwohnen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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