Bei der SG Riedböhringen/Fützen gehört Jürgen Fetz (am Ball) zu den Führungsspielern. Foto: Hans Herrmann Foto: Schwarzwälder Bote

Fußball: Jörg Fetz steht auf die SG Fützen

Seit nun neun Jahren zählt Abwehrrecke Jörg Fetz bei der SG Riedböhringen/Fützen (Bezirksliga) zu den gestandenen Leistungsträgern. Er ist als Chef der Viererkette eine konstante Größe.

Für den heute 31-jährigen Blumberger nahm der Fußball seit seiner Jugend eine große Rolle ein. Bis zur D-Jugend bei seinem Heimatverein TuS Blumberg aktiv, wechselte er dann zu den C-Junioren des FC 08 Villingen. Dort wurde sein Talent sofort erkannt.

Fetz war bis zum ersten A-Jugendjahrgang in allen Mannschaften gesetzt. In der C-Jugend noch in der Offensive eingesetzt, wurde er in seiner Jugendzeit von so bekannten Trainern wie Rainer Scheu oder Andreas Hey immer mehr zum Abwehrspieler umgeformt. Schon im zweiten A-Jugendjahr wurde Jörg Fetz in die U23 des FC 08 Villingen hochgezogen.

Früh wurde seine Talent auch in den Nachbarschaftsvereinen erkannt. So war sein Wechsel zum damaligen Landesligisten FV Donaueschingen keine Überraschung. Bereits in seiner ersten Saison stieg er mit dem FV im Jahr 2010 in die Verbandsliga auf. Zwei weitere Jahre stand er dort in der Innenverteidigung als junger Spieler seinen Mann. Als sich der Traditionsverein auflöste, wechselte er 2012 in die Kreisliga A2 zur damaligen SG Fützen/Epfenhofen. Unter Trainer Uwe Müller schaffte er mit seinem neuen Team gleich im ersten Jahr den Sprung in die Bezirksliga.

Fast eine Jahrzehnt lang zählt dort der 185 Zentimeter große und 80 Kilogramm schwere Modellathlet nun zu den Führungsspielern. Seit der Fusion zur SG Riedböhringen/Fützen (2016) trägt er nun in der fünften Saison auch als Spielführer viel Verantwortung. Auch als ihn ein leichter Bandscheibenvorfall vor zwei Jahren zu einer längeren Pause zwang, fand Fetz mit viel Willen und eiserner Disziplin zum alten Leistungsvermögen zurück.

Als Schlusslicht ziert die SG aktuell nach elf Spielen und nur sieben Punkte in der Bezirksliga das Tabellenende. Wie alle hofft er, dass die Runde irgendwann im Frühjahr mit verändertem Regelwerk fortgesetzt werden kann. Mit vereinten Kräften soll zumindest noch der Klassenerhalt realisiert werden. Der neue Trainer Zeljko Cosic sei ein Hoffnungsträger.

"Ich bin vom Klassenerhalt überzeugt. In unserer Truppe schlummert viel Potenzial", betont Jörg Fetz, der für seine Teamkollegen ein echtes Vorbild ist. Dieser könnte "auf den Fußball nie verzichten. Bei toller Kameradschaft habe ich dort Freunde fürs Leben gefunden." Fetz will noch einige Jahre lang das SG-Trikot tragen und anschließend in anderer Funktion dem Fußball treu bleiben.

Neben dem grünen Rasen gehört die Fastnacht zu seinen Leidenschaften. Seit vielen Jahren ist der Fan des FSV Mainz bei der Blumberger Narrenzunft "Buchberg Trolle" auch als Hästräger aktiv.

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