Die A-Jugendmannschaft des FC Hausen hat einen Pokalsieg errungen. Foto: FC Hausen

Die Jugendabteilung des FC Hausen wünscht sich einen ganzjährig bespielbaren Platz. Nach ihrer Idee soll dieser auch für den Schulsport genutzt werden können.

Auf eine spannenende und erfolgreiche Saison blickt die Jugendabteilung des FC Hausen zurück. Bei den G- und F-Junioren war jeweils eine Mannschaft für die Runde gemeldet, die auf Funino-Basis ohne Wertung gespielt haben. „Viele Spiele wurden sehr erfolgreich bestritten, was uns Mut für die Zukunft macht, weiterhin gute Fußballer auszubilden“, schreibt die Jugendabteilung des FC Hausen in einer Pressemitteilung.

 

Pokalsieg errungen

Höhepunkt sie die A-Jugend gewesen, die in der gesamten Saison ungeschlagen blieb, Meister in der Bezirksliga wurde und mit 120 zu neun Toren den Titel holte. Außerdem gewan die Mannschaft den Bezirkspokal. Diese Erfolge zeigten, wie engagiert und erfolgreich die Jugendarbeit beim FC Hausen sei, heißt es weiter. Damit diese Erfolge weiterhin erzielt werden können, setzt sich die Jugend des FC Hausen für einen Kunstrasenplatz ein und schreibt in ihrer Mitteilung, warum dies für die gesamte Gemeinde ein Gewinn sein könne.

„Ein Kunstrasen ist mehr als nur eine wetterfeste Alternative zum klassischen Naturrasen. Er steht für Zukunftssicherheit, Vielseitigkeit und ein starkes Zeichen für den Sport vor Ort“, schreiben die Jugendfußballer in der Mitteilung.

Während Naturrasenplätze bei Regen schnell unbespielbar seien und in trockenen Sommern oft litten, biete Kunstrasen eine konstante, hochwertige Spielfläche für 365 Tage im Jahr. Trainingsausfälle gehörten damit der Vergangenheit an.

Deshalb schaffe ein Kunstrasen schafft optimale Bedingungen für die Jugendarbeit. Durch zusätzliche Trainingszeiten könnten Kinder und Jugendliche im FC Hausen betreut und sportlich gefördert werden. „Das stärkt nicht nur den Verein, sondern auch das soziale Miteinander im Ort“, heißt es weiter.

Viele Stunden investiert

200 Kinder und Jugendliche trainierten im FC Hausen mit rund 30 engagierten Jugendtrainer in zehn Mannschaft von der G- bis zur A-Jugend. Die Jugendtrainerinnen und -trainer investierten wöchentlich viele Stunden in Training, Spieltage, Organisation und Betreuung. „Ohne dieses freiwillige Engagement wäre ein geregelter und qualitativer Trainings- und Spielbetrieb nicht möglich“, heißt es weiter. Moderne Kunstrasensysteme seien zudem nachhaltiger als man denkt, seien langlebig und wartungsarm. Sie benötigten keine Bewässerung, kein Mähen und keinen Dünger – und seien damit langfristig sogar umwelt- und kostenfreundlicher als Naturrasenplätze.

Treff für Generationen

Ob Fußball, Schulsport, Freizeitturniere oder Bewegungskurse: Der neue Platz soll nicht nur dem Verein, sondern der gesamten Gemeinde zugute kommen. Er werde ein Ort der Begegnung – offen für Jung und Alt, für Sportbegeisterte und für alle, die sich gern an der frischen Luft bewegen.

„Die Umsetzung eines Kunstrasenplatzes ist ein großer Schritt – finanziell wie organisatorisch“, heißt es. Doch mit Unterstützung durch Gemeinde, Sponsoren und engagierte Bürgerinnen und Bürger kann dieses Projekt Wirklichkeit werden, schreibt die Jugendabteilung des FC Hausen in ihrer Mitteilung. „Gemeinsam schaffen wir einen Ort, der Generationen verbindet und unsere Region sportlich stärkt.“ Die Erfolge der vergangenen Saison zeigten sich auch bei den E-Junioren, wie Jugendabteilung mitteilt. Die D-Jugend habe eine durchwachsene Saison gehabt, der Spaß am Fußball stünde allerdings im Vordergrund, heißt es. Ein neuer Abschnitt beginne nun für den älteren Jahrgang, der Wechsel in die Spielgemeinschaft Hausen/Zell.

Relegation zur Verbandsliga nur knapp verpasst

Bei den C-Junioren sei die Saison unterschiedlich verlaufen: Die C 2 habe es in der Bezirksliga schwer gehabt und müsse nun wieder in die Kreisliga zurück, während die C 1 in der Landesliga einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem SSC Donaueschingen erreicht habe. „Auf die Aufstiegsspiele zur Verbandsliga haben wir freiwillig verzichtet“, heißt es.

Die B-Junioren hätten ebenfalls eine gute Saison gehabt: Die B 2 stieg in die Bezirksliga auf und konnte sich den Klassenerhalt früh sichern. Die B 1 spielte eine starke Runde in der Landesliga und verpasste die Relegation zur Verbandsliga nur knapp im letzten Spiel.