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Fussball Die Hoffnung stirbt zuletzt

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In einer schwierigen Situation stecken Trainer Dragan Sicaja und der sportliche Leiter Fejz Hodaj (rechts). Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Das Wasser bis zum Hals steht dem nächsten Gegner der TSG Balingen: Aufsteiger Eintracht Stadtallendorf steckt mit nur sieben Punkten auf dem Konto am Tabellenende fest und hat schon beträchtlichen Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze.

So hatten sich die Eintracht-Verantwortlichen die Rückkehr in die Regionalliga Südwest sicherlich nicht vorgestellt. Vor vier Jahren hatten die Hessen das erste Mal den Sprung n die vierte Liga geschafft. Im ersten Jahr gelang zwar der Klassenerhalt, doch eine Saison später ging es zurück in die Hessenliga. In dieser schaffte die Mannschaft von Trainer Dragan Sicaja, der seit 2012 bei der Eintracht das Sagen hat, in der vergangenen Spielzeit den sofortigen Wiederaufstieg.

Vor der Saison investierte Stadtallendorf einiges in den Kader: Zwölf Neuzugänge wurden verpflichtet und die Leistungsträger der Meisterelf gehalten. Dennoch kamen die Hessen nur schwer in die Gänge. Zu Saisonbeginn musste Stadtallendorf noch Lehrgeld bezahlen und holte aus den ersten acht Begegnungen nur zwei Punkte. Erst am neunten Spieltag gelang dem Sicaja-Team mit dem 1:0-Erfolg gegen den VfR Aalen der erste Sieg. Dies sollte aber bislang der letzte Dreier gewesen sein.

Nach dem November-Lockdown startete das Schlusslicht mit einer 0:3-Niederlage gegen den SSV Ulm in die Dezember-Spiele. Auch bei der TSG Hoffenheim II gab es für die Eintracht beim 0:2 nichts zu holen. Im Kellerduell beim FC Gießen reichte es dann wenigstens zu einem Zähler beim 1:1-Unentschieden.

Über den Jahreswechsel drehte sich das Personalkarussell bei den Hessen: Johannes Müller, Aykut Bayar und Felix Nolte verließen den Klub; Dusan Olujic und Nestor Djengoue wurden freigestellt. Dafür kehrte Youngster Nick Bremer zurück. Doch im ersten Spiel im neuen Jahr musste das Sicaja-Team erneut die Punkte dem Gegner überlassen: 4:1 siegten die Offenbacher Kickers und bescherten so ihrem neuen Trainer Sreto Ristic einen guten Einstand

Und so bleibt Stadtallendorf nur die Hoffnung, am morgigen Samstag gegen die TSG Balingen endlich die schwarze Serie zu brechen und drei Punkte zu holen, um nicht schon frühzeitig den Anschluss an die Konkurrenz zu verlieren. Doch die Eyachstädter bezwangen zuletzt Offenbach (1:0) und den VfB Stuttgart (3:2) und werden bestrebt sein, auch in Stadtallendorf Punkte zu holen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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