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Fussball Der lange Atem zahlt sich aus

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20 junge Fußballerinnen geben im Donaueschinger Schellenberg-Sportclub Gas. Diese Anzahl will man zumindest halten. Foto: Hahnel Foto: Schwarzwälder Bote

Der Donaueschinger Schellenberg-Sportclub ist für seine intensive Nachwuchsarbeit bekannt – und sorgt nun für einen Spitzenwert im Fußballbezirk Schwarzwald. 18 Juniorenteams der Altersstufen F bis A gehen in der neuen Saison ins Rennen. Das ist ein Ausrufezeichen wert.

Schritt für Schritt, viel Geduld und regelrechte Scharen an Nachwuchsfußballern – der lange Atem des SSC zahlt sich aus. Inklusive der G-Junioren meldet dieser 23 Nachwuchsmannschaften für die Spielzeit 2018/19. Allein 40 Trainer sind notwendig, um den kompletten Spielbetrieb der Schellenberger aufrecht zu erhalten. Auch bezüglich der allgemeinen Eckdaten kann sich der Sportclub sehen lassen. 420 Mitglieder, inklusive der Spielgemeinschaften 325 aktive Kicker, zwei Herren- und eine Altherren-Mannschaft (AH) sowie mittlerweile fünf zur Verfügung stehende Fußballplätze – längst nicht alle Vereine können derart aus dem Vollen schöpfen.

Nicht nur der SSC-Vorsitzende Frank Jarsumbek sowie die Jugendleiter Markus Becker und Markus Böll sind deshalb guter Dinge und blicken zuversichtlich in die Zukunft. Bezüglich der kommenden beiden Spielzeiten liegt der Fokus insbesondere auf den D-Junioren. "Deren Aufstieg in die Bezirksliga wollen wir angehen", so Becker und Böll, die auch bekräftigen, dass man trotz der großen Breite im SSC den Leistungsgedanken nicht vernachlässigt.

Natürlich ist im Sportclub auch Platz für den Mädchenfußball. 20 Spielerinnen nehmen am Training teil. Nach einem regelrechten Boom ist der Mädchenfußball aber quasi in der ganzen Bundesrepublik rückläufig. Beim SSC will man demzufolge die seitens des Deutschen Fußball Bundes (DFB) gestarteten Aktionen unterstützen. "Wir sind dabei und müssen eben sehen, wie es sich bei uns mittelfristig entwickelt", macht Markus Böll deutlich.

Fünf Fußballplätze? In der Tat! Neben dem eigenen Geläuf auf halber Höhe des Schellenbergs stehen den "Rotschwarzen" der neue Kunstrasen im Sportzentrum sowie der unmittelbar daran angrenzende Hartplatz zur Verfügung. Das SSC-Engagement hat zudem den alten FC-Platz an der Breg aus dem Dornröschenschlaf geholt. Bei Bedarf kann auch ins Anton-Mall-Stadion ausgewichen werden. "Das FC-Grün ist ja der älteste Fußballplatz der Kernstadt. Wir lassen diesen von einem Dienstleister mähen", informiert Markus Böll.

Lange hat man sich beim SSC Gedanken gemacht, ob man ein Auge auf den Kunstrasenplatz des förmlich in der Versenkung verschwundenen FV Donaueschingen werfen soll. Schließlich votierte man positiv und gab die Richtung vor. Heute regelt ein zwischen Stadt und SSC geschlossener Nutzungsvertrag die Belegung des PVC-Areals. Dessen Belag ist Vereinseigentum. Satte 175 000 Euro bleiben für den SSC hängen. Der kommunale Zuschuss beläuft sich auf 100 000 Euro.

"Das mit dem Kunstrasen ist natürlich eine große Sache für uns. Wir sind sehr froh, nun auch eine – zumindest theoretisch – das ganze Jahr über zur Verfügung stehende Sportfläche zu haben", freut sich Markus Becker.

 
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