Göppinger SV Der 1. Göppinger SV 1895 besitzt seinen Namen erst seit dem Jahr 1920, als sich der 1. Athletik-Club Göppingen und der 1. Göppinger Fußballverein zusammenschlossen. Der erste Erfolg war 1934 der Aufstieg in die Gauliga. Im Jahr 1944 – mitten im Weltkrieg – errang der SV gegen die Stuttgarter Kickers die württembergische Meisterschaft. Danach dauerte es lange, bis die Göppinger wieder an frühere Erfolge anknüpfen konnten. Dazu gehörte 1969 die Qualifikation für die deutsche Amateurmeisterschaft. Es ging noch höher. In der Saison 1970/71 wurde der Sprung in die Regionalliga Süd, geschafft. Dort kreuzten sich dann auch erstmals die Wege mit dem FC Villingen. Aus der zweithöchsten deutschen Spielklasse stiegen die Göppinger allerdings nach nur einer Saison wieder ab. Sie kämpften dann von 1971 bis 1978 in der 1. Amateurliga um Punkte. Die Hohenstaufer und die Villinger trafen sich dann 1978 als Gründungsmitglieder in der neuen Amateuroberliga wieder. Von dort aus wurde das Team bis 1994 in die Bezirksliga durchgereicht. Erst 2016 schaffte der SV als Tabellenzweiter der Verbandsliga Württemberg über die Relegation den ersehnten Wiederaufstieg in die Oberliga. In der vergangenen Saison belegten die Württemberger unter ihrem Coach Gianni Coveli am Ende den fünften Tabellenplatz. Coveli sitzt jetzt im sechsten Jahr in Göppingen auf der Trainerbank. Er nannte zu Rundenbeginn zunächst den Klassenerhalt als erstes Saisonziel. Damit hatte er wohl tiefgestapelt. Immerhin führten die Göppinger bisher an 13 Spieltagen die Tabelle an. Auch das Hohenstaufenstadion wird Schritt für Schritt aufgerüstet. Für nächstes Jahr hat der Gemeinderat die Installation einer Flutlichtanlage beschlossen. Zudem sollen in den kommenden Jahren ein Gästeeingang, ein Gästeblock und neue Parkplätze entstehen. Bester Torschütze ist Kevin Dicklhuber mit elf Treffern – vor Matej Maglica (4). Auswärts zählen die Göppinger mit 14 Punkten aus acht Spielen (13:7 Tore) zu den stärksten Teams.