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Fußball Debatte um Hallenfußball entbrannt

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Ob der FC 07 Albstadt seinen Burger-King-Super-Cup in diesem Jahr austragen kann, steht noch in den Sternen. Foto: Kara

Der Württembergische Fußballverband (WFV) hat aufgrund der Corona-Pandemie sämtliche Hallenturniere im kommenden Herbst/Winter-Halbjahr auf Bezirks- und Verbandsebene abgesagt – und er empfiehlt seinen Mitgliedervereinen dringend auf private Hallenturniere zu verzichten.

Trotz der Wiederaufnahme des regulären Spielbetriebs unter Pandemie-Bedingungen will der WFV von einer Rückkehr in die Normalität absehen. Mit Blick auf den Herbst und den Winter haben sich die zuständigen Gremien und Ausschüssen intensiv mit dem Hallenspielbetrieb beschäftigt, um rechtzeitig verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Auf deren Vorschlag wird in der Saison 2020/21 auf Bezirks- und Verbandswettbewerbe in der Halle bei Juniorinnen, Junioren, Frauen und Männern verzichtet. Betroffen davon sind auch der VR-Talentiade-Cup sowie der Sparkassen-Junior-Cup Bei dieser Entscheidung haben neben organisatorischen auch gesundheitliche Aspekte eine wichtige Rolle gespielt.

Vor diesem Hintergrund empfiehlt der WFV seinen Mitgliedsvereinen im Winterhalbjahr 2020/21 keine privaten Hallenwettbewerbe zu veranstalten. Aus der Sicht des WFV soll und muss der Fokus auf einer möglichst komplikationsfreien regulären Pokal- und Meisterschaftsrunde 2020/21 liegen, um in allen Staffeln und Ligen Auf- und Abstiegsplätze auf sportlichem Weg zu ermitteln.

Burger-King-Super-Cup und Sparkassen-Indoor-Cup?

Am Montagabend berieten die Vorstandsmitglieder des FC 07 Albstadt darüber, ob sie das traditionelle Albstadt-Hallenfußball-Turnier um den Burger-King-Super-Cup in der Tailfinger Zollern-Alb-Halle absagen sollen. Eine Entscheidung, ob der "Budenzauber" in diesem Winterhalbjahr in seine 36. Auflage geht, ist aber noch nicht gefallen. "Wir haben das noch auf Eis gelegt und uns darauf verständigt, die Situation weiter zu beobachten und uns in einigen Wochen festzulegen. Es ist also noch in der Schwebe", sagt Jürgen Estler, kommissarischer geschäftsführender Vorsitzender des FC 07 Albstadt und langjähriger Organisator des Turniers. Mit einer Entscheidung im September wäre, sollte sie für das Event ausfallen, wäre noch genügend Zeit Mannschaften einzuladen.

Ob die TSG Balingen in diesem Winter an ihrem Sparkassen-Indoor-Cup festhält, ist ebenfalls noch ungewiss. "Wir wurden von der Mitteilung des WFV etwas überrascht. Eigentlich wollen wir den Indoor-Cup veranstalten und auch mehr Jugendturniere anbieten als in den vergangenen Jahren. Die Sparkassen-Arena haben wir dafür reserviert", sagt TSG-Geschäftsführer Jan Lindenmair. Derzeit stünde zu viel auf der Agenda beim Fußball-Regionalligisten, um schnell eine Entscheidung in Sachen Hallenturnier zu fällen. "Aktuell geht es bei uns vorrangig um das Heimspiel am Samstag gegen den VfR Aalen, und darum den Spielbetrieb zu gewährleisten. Das Corona-Thema macht die Sache natürlich noch komplexer.

Außerdem steht am 22. September die Abspaltung der Fußball-Abteilung an. Wir haben im Moment bei Vorstandssitzungen also andere Schwerpunkte als den Indoor-Cup. Aber natürlich werden wir darüber beraten, ob wir der Empfehlung des Verbands Folge leisten. Noch sind Privatturniere nicht verboten, obwohl das durchaus noch passieren kann", so Geschäftsführer Lindenmair weiter.

Michael Supper, der Balinger ist Vorsitzender des WFV- Jugendausschusses, sagt: "Für einige unserer Vereine und insbesondere auch für die Traditions-Hallenturniere bedeutet der Verzicht einen Einschnitt, auch im finanziellen Bereich. Gerade im Jugendbereich spielt der Hallenfußball oder das Futsalspiel eine große Rolle. Wir hoffen im kommenden Spieljahr auf andere Rahmenbedingungen und werden dann mit viel Freude in die Halle zurückkehren."

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