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Fußball Corona verändert Trainingsbetrieb

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Es ist schwer zu verstehen: Auf dem Spielfeld ohne Maske, am Rand muss die Maske getragen werden. Foto: Eibner/© Kzenon – stock.adobe.com

Bad Dürrheim - Große Umstellung bei den Sportvereinen in Bad Dürrheim: Durch die anhaltende Corona-Pandemie gelten strenge Regeln, auch beim Sport. Ehrenamtsbeauftragte Maria Bucher arbeitete mit den Betroffenen Hygienekonzepte aus.

Die meisten Sportvereine trainieren seit geraumer Zeit wieder. In vielen Sportarten wurde auch der Spielbetrieb aufgenommen. Doch in einer Gesellschaft, welche in einer Pandemie lebt, gibt es vor allem bei Kontaktsport Hygienevorschriften, die laut amtlichen Verordnungen auf das Dringendste eingehalten werden müssen. Doch das bedeutet für Vereine Veränderung.

Die Meldungen überschlagen sich und mit der Pandemiestufe drei, welche verbindlich für ganz Baden-Württemberg gilt, verschärften sich die Maßnahmen. Die Stadt bemüht sich darum, den ehrenamtlichen Vertretern Hilfestellungen zu leisten und hatte zu einer Online-Konferenz für die Vereine eingeladen, um mit den Vereinsvertretern über die aktuelle Situation zu sprechen. Dennoch ist jeder Veranstalter verpflichtet, sich selbst über die Vorschriften zu informieren, da es Abweichungen geben kann.

In Bad Dürrheim kümmerte sich Ehrenamtsbeauftragte Maria Bucher um die Hygienestandard-Vorschriften. Zusammen mit den Sportvereinen mussten die Hygienekonzepte ausgearbeitet werden. Jeder Verein, der nach Abbruch des Spielbetriebes die Trainingseinheiten nun wieder aufnehmen wollte, musste ein eigenes Hygienekonzept erstellen.

"Fast alles hat sich durch Corona im Trainingsbetrieb geändert", berichtet Bucher. So muss bereits das Betreten der Halle mit einer Mund- und Nasenbedeckung erfolgen. Auch die Umkleiden können nur noch von einer bestimmten Anzahl an Personen genutzt werden. Ordnungsgemäß müssen dann nach der Benutzung die Umkleiden und Duschen wieder gereinigt werden. Abseits des Sportbetriebs muss immer der Mindestabstand eingehalten werden. Dazu erklärt die Ehrenamtsbeauftragte: "Das ist natürlich für Kinder und Jugendliche schwer zu verstehen, dass sie beim Sport nebeneinander rennen dürfen aber sobald das Training vorbei ist, dies verboten ist." Aber auch die Stimmung der Zuschauer ist nicht mehr dieselbe, denn sich in die Arme zu fallen und gemeinsam über Siege zu jubeln ist in der aktuellen Situation nicht möglich. "Das fehlt und fühlt sich sehr spaßbefreit an", so die Ehrenamtsbeauftragte.

Wie viele Zuschauer zu den Sportwettbewerben kommen können, muss derzeit noch abgewartet werden. Wichtig ist es aber, dass Veranstalter die Zuschauer über die ausgearbeiteten Hygienekonzepte informieren. Jedem Besucher muss ein fester Sitzplatz zugeordnet werden und außerhalb des Sitzplatzes gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung. "Für Zuschauer ist es aktuell oft schwer, im Dschungel der Regeln durchzublicken", so Bucher. Deshalb sei es am einfachsten für die Zuschauer, sich an alle Regeln zu halten, wenn der Veranstalter die Vorschriften gut sichtbar aushänge.

Dennoch ist man sich einig, dass der erhöhte Mehraufwand, mit einem strengen Hygienekonzept der einzig richtige Weg war. "Im Sommer und Anfang Herbst schienen unsere Maßnahmen zu streng, doch heute zeigt sich, dass unsere Vereine gut vorbereitet sind, um hoffentlich so lange wie möglich den Trainingsbetrieb aufrecht erhalten zu können", ist sich Bucher sicher. Die Verwaltung appelliert dennoch an die Mitglieder, verantwortungsvoll zu handeln.

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