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Fußball Corona-Pandemie bremst Turniere aus

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Tore satt wird es diesen Winter in der Horber Hohenberghalle nicht zu sehen geben, das Stadtteilpokalturnier ist abgesagt. Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Nur noch sechs Wochen, dann hätte das Horber Stadtteilpokalturnier im Freien über die Bühne gehen sollen, ein knappes halbes Jahr später das in der Halle. Beide Wettbewerbe wurden nun wegen Corona abgesagt.

"In den letzten Tagen haben wir uns ein Meinungsbild bei vielen Verantwortlichen eingeholt und sind zum Entschluss gekommen, die beiden Turniere dieses Jahr nicht auszutragen", teilt der Vorsitzende der Arge Horb, Mathias Saier mit. Stand heute wisse man noch nicht, ab wann wieder richtig Fußball gespielt werden dürfe, "der Aufwand für die Durchführung wäre sicherlich groß mit den momentan vorherrschenden Vorschriften", so Saier weiter.

Mit der Absage der Turniere wolle man von Seiten der Arge auch allen Vereinen rechtzeitig die Möglichkeit geben, die Vorbereitung zu einem möglichen Saisonstart selber zu gestalten. Die zukünftige Reihenfolge der Ausrichter soll in einer nächsten Sitzung gemeinsam diskutiert werden.

Viele Gründe für Absage

Der turnusmäßige Ausrichter TSV Dettingen hat nach intensiven Beratungen innerhalb des Vereins, mit der Arge, aber auch mit dem Hauptsponsor und der Stadt Horb entschieden, das Turnier als Ausrichter in diesem Jahr abzusagen und führt dabei gleich mehrere Gründe an. So komme man zu dem Schluss, dass man nach heutigen Gesichtspunkten trotz der Lockerungen wichtige Regeln beibehalten müsse, die zur Vermeidung einer Ansteckung notwendig sind – etwa Abstandsregeln auf den Rängen, in der Cafeteria, besonders aber in den Sanitärräumen und beim Spielbetrieb selbst. Diese Regeln wären ganz besonders in der Halle wichtig, die speziell auch im Winter nicht belüftet werden kann, eine Umsetzung all dieser Regeln kaum möglich.

Zusätzlich lebt das Turnier gerade auch finanziell vom Abschlussabend, der rechtzeitig geplant werden muss. Momentan herrscht aber noch ein Verbot von Großveranstaltungen. Das Risiko einer Ansteckung bei einem solchen Event, das ja von Nähe geprägt ist, "ist zu groß, denn der Veranstalter muss für die korrekte Durchführung ohne Gefährdung von Besuchern und Sportlern gerade stehen".

Selbst wenn weitere Lockerungen erlaubt würden, bedeutete dies aus heutiger Sicht einen noch höheren Aufwand bezüglich einer adäquaten Durchführung als er ohnehin schon ist – von den Hygienekonzepten im Gastronomiebereich bis hin zu solchen für die Sanitärräume. Die Stadtverwaltung hat angedeutet, dass diese Konzepte wohl langfristig beibehalten werden müssten.

Und aus heutiger Sicht ist die Durchführung noch nicht einmal erlaubt, deshalb könnte es passieren, dass alle organisatorischen Anstrengungen, die jetzt begonnen werden müssten, dann umsonst gewesen wären.

Finanzielles Risiko zu hoch

Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Situation haben außerdem viele Sponsoren angedeutet, dass man dieses Jahr entweder gar nicht oder nur mit einem geringeren Betrag das Turnier fördern kann und werde. Dies hat auch Konsequenzen auf die geplante Anschaffung des Kunstrasens sowie auf die Videotechnik.

Nach Rücksprache mit den Vereinen wird der TSV Dettingen das Turnier 2021/22 ausrichten und alle nachfolgende Ausrichter werden dadurch ein Jahr später das Turnier veranstalten. "Die Entscheidung, diese Turniere absagen zu müssen, ist sicherlich niemand leicht gefallen", so Saier abschließend.

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