In der Frauenfußball-Regionenliga haben die beiden Vertreter des Kreises Calw, der SV Oberreichenbach und die Sportfreunde Emmingen, dasselbe Ziel: den Klassenerhalt. Am Sonntag stehen sich die beiden Mannschaften im direkten Vergleich gegenüber. SV Oberreichenbach – SF Gechingen. Beide Mannschaften landeten am vergangenen Wochenende einen Dreier. Für die SF Gechingen war es nach zuvor vier Niederlagen der erste, für den SV Oberreichenbach nach dem Sieg in Oberndorf bei der SG Beffendorf/Hochmössingen der zweite. "Den hätten nicht einmal die größten Optimisten vorausgesagt", blickt SVO-Trainer Martin Cicka auf das 4:0 zurück. Nur weil Patricia Rittmann zufällig in Oberreichenbach weilte, hatte der SVO Trainer elf Spielerinnen zusammen bekommen. "Ich hoffe nur, dass bei unserer dünnen Personaldecke nicht noch mehr Kranke oder Verletzte dazu kommen", zeigt sich der Oberreichenbacher Trainer besorgt über den Ist-Zustand seiner Mannschaft. Er warnt davor, die Gäste aus Gechingen am Tabellenstand festzumachen. "Ich kann zwar nicht beurteilen, was bisher in Gechingen schief gelaufen ist, aber für mich zählt die Mannschaft zu den Besten der Liga", äußerte sich Martin Cicka positiv über die Qualität der Gechingerinnen. "Wir müssen auf jeden Fall Amelie Jost ist den Griff bekommen", ist auch ihm nicht entgangen, dass sich die Gäste mit dem Tore schießen schwer tun. Da die Oberreichenbacher Defensive ebenfalls nicht vor Selbstvertrauen strotzt, dürften sich die Fans auf einen unterhaltsamen Frühstückskick einstellen. "Die Entscheidung wird in der Offensive fallen. Ich rechne auf jeden Fall mit einem Punkt", zeigt sich Martin Cicka bedingt zuversichtlich. Und was die Offensive angeht, da hat der SV Oberreichenbach mit Almina Saric, Tabea Bott, Jana Sophie Albrecht und der wieder genesenen Elina Akst ein Übergewicht.