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Fussball Breitenberger weiterhin in Lauerstellung

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Umringt von gleich vier Althengstettern erzielt Julian Fischer in dieser Szene das 2:0 für den SC Neubulach. Am Ende gewannen die Platzherren nach zwei Treffern in der Schlussphase mit 4:2 Toren Foto: Wasserbauer Foto: Schwarzwälder Bote

Mit dem 2:1-Sieg des SV Bad Liebenzell beim Tabellenführer SV Gültlingen ist das Spitzentrio in der Fußball-Kreisliga A, Staffel 1, vor Spieltage vor Schluss noch näher zusammengerückt. Auch in der Abstiegsfrage ist noch keine Entscheidung gefallen

Zehn Punkte Vorsprung auf den SC Neubulach hatte der SV Gültlingen, als sich dieser im Dezember in die Winterpause verabschiedet hatte.

Nach dem 26. Spieltag sind die beiden Teams punktgleich, wobei die die Gültlinger ein Spiel weniger ausgetragen haben.

Am Sonntag musste sich der SV Gültlingen der besten Rückrundenmannschaft, dem SV Bad Liebenzell, mit 1:2 Toren geschlagen geben. "Wenn die eine Mannschaft über sich hinauswächst und das andere Team nicht an sein Leistungslimit herankommt, dann passiert so etwas", so der Gültlingeer Abteilungsleiter Gunter Deuble.

Bereits in der 3. Minute hatte SVG-Spielertrainer Jens Schaible sein Team in Führung gebracht. "Dieses frühe Tor hat uns in die Karten gespielt. Wir waren in den ersten 20 Minuten die bessere Mannschaft und hatten weitere Chancen. Wenn wir das 2:0 gemacht hätten. dann wäre das Spiel anders verlaufen." Doch nach und nach haben die zweikampfstärkeren und spritziger wirkenden Bad Liebenzeller Morgenluft gewittert und mit Treffern in der 40. und der 70. Spielminute das Spiel entschieden.

Dank zweier Treffer in der Schlussphase von Waldemar Rootermel setzte sich der SC Neubulach mit 4:2 Toren gegen SV Althengstett II durch. "Unter dem Strich ist unser Sieg verdient, vor allem in der ersten Hälfte hatten wir mehr Spielanteile und die besseren Chancen", bilanzierte der Neubulacher Trainer Andreas Tomaschko, die ersten 45 Minuten, in denen seine Mannschaft tonangebend war und sich eine 2:1-Führung erarbeitet hatte. "Die zweite Halbzeit war ausgeglichen, der Schiedsrichter ist des Öfteren im Mittelfeld gestanden", so Andreas Tomaschk0. Nach einem Handspiel auf der Torlinie zeigte der Unparteiische in der 60. Minute einem Althengstetter nur Gelb statt möglicherweise Rot. Den fälligen Strafstoß setzte der Neubulacher Schütze an den Pfosten. In der 70. Minute wurde eine Althengstetter Notbremse nicht mit einem möglichen Platzverweis geahndet. In der 84. Minute wurde der Neubulacher Patrick Rupps auf der Torraumlinie gefoult, doch statt eines Elfmeters für den SCN sah Rupps die Rote Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung. In der Schlussphase wurde den Neubulachern gleich zwei Strafstöße zugesprochen, die beide zweifelhaft waren und jeweils von Waldemar Rootermel verwandelt wurden.

Mächtig Pfeffer war auch im Spiel des TSV Simmersfeld gegen den SV Breitenberg/Martinsmoos, das mit einem 4:3-Sieg für die Breitenberg endete. Nach rund einer Stunde Spielzeit, der Favorit lag 4:1 in Führung, hatte alles auf einen Breitenberger Sieg hingedeutet. Dann brachte der Simmersfelder Trainer Daniel Wurster einen weiteren Stürmer. "In den letzten 30 Minuten waren wir klar dominant", fand Wurster, dessen Team mit Treffern von Haydar Najim Jangeer (70.) und Jochen Brunn (78.) auf 3:4 heran kam. "Wir hatten noch vier, fünf Großchancen und hätten zumindest den Ausgleichstreffer erzielen können", so der Coach des Tabellenelften, der ergänzend noch bemerkte: "Wir sind entweder am Breitenberger Torhüter oder an unserem Unvermögen gescheitert."

Ähnlich spannend wie im Kampf um die Meisterschaft geht es auch ganz unten zu. Der TSV Neuhengstett (1:3 gegen den TSV Möttlingen), der VfL Ostelsheim (1:3 gegen den VfB Effringen) und der SV Sulz am Eck (2:2 gegen den FV Grün-Weiß Ottenbronn II) stehen jeweils bei 22 Punkten, auch die Ottenbronner, die drei Zähler Rückstand auf dieses Trio aufweisen, sind noch nicht abgeschlagen.

Der Möttlinger Spielleiter Danny Wohlgemuth sprach von einem Arbeitssieg seiner Elf und zeigte sich wenig angetan von der Darbietung beider Teams im ersten Durchgang. "In der ersten knappen Stunde war es kein gutes Spiel. Hoch und weit war auf beiden Seiten die Devise", analysierte er die ersten 55 Minuten. Erst mit der Einwechslung des angeschlagenen Chris Wohlgemuth, der bis zur 85. Minute durchhielt und zwei Treffer vorbereitete, kam Dampf in das Möttlinger Spiel. Die Neuhengstetter hingegen blieben vieles schuldig. "Der Gegner wollte, konnte aber nicht", bewertet Danny Wohlgemuth den Auftritt der Neuhengstetter in diesem Nachbarschaftstreff.

Beim 3:1-Sieg gegen den VfL Ostelsheim zeigte sich Mike Reppe, Vorstandsmitglied des VfB Effringen, vor allem vom Auftritt des Gastgeberteams der ersten Hälfte beeindruckt. "Wir hätten zur Pause höher als 1:0 führen müssen, ein 2:0 oder 3:0 wäre verdient gewesen." Mit diesem Sieg, es war der zehnte in der laufenden Saison, konservierten die Effringer den fünften Tabellenplatz, der Vorsprung auf den Sechstplatzierten Möttlingen beträgt nach vier Spielen in Folge ohne Niederlage drei Punkte.

"Wir haben jetzt schon länger nicht mehr verloren, mit diesem Tabellenplatz sind wir zufrieden, natürlich würden wir diesen fünften Platz gerne verteidigen, aber wenn es am Ende einen Platz zurückgeht, ist das nicht entscheidend, und würde nichts daran ändern, dass wir eine gute Runde gespielt haben", so Reppe zur Tabellenkonstellation.

Das 2:2 gegen den SV Sulz am Eck bewertete der Ottenbronner Spielertrainer Mario Kovacevic als eine gerechte Punkteteilung, die eher dem Gegner als seiner Mannschaft helfe.

Nach dem 2:2 am vergangenen Donnerstag gegen den TSV Simmersfeld, bei dem die Warter in der Schlussminute den zweiten Gegentreffer hinnehmen mussten, und dem 1:0-Heimsieg gegen den Tabellenvierten SF Gechingen II nur drei Tage später konnte die Spvgg Wart/Ebershardt ihren Vorsprung auf das gefährdete Trio aus Sulz am Eck, Ostelsheim und Neuhengstett auf acht Zähler ausbauen. Das goldene Tor gegen die SF Gechingen II erzielte Yannick Schmelzle in der 20. Minute.

"Es war ein Tor aus stark abseitsverdächtiger Position, das aus dem Nichts fiel“, so der Warter Spielleiter Volker Maluschka, der eine gut verteidigende Heimmannschaft gesehen hatte. "Die Punkte waren wichtig", freut sich Volker Maluschka darüber, dass dass der Abstand nach hinten noch ein Stück größer geworden ist.

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