Tom Wihler ist mit seinen 29 Jahren schon eine Institution bei den Sportfreunden Schliengen.
SCHLIENGEN. Die vergangenen Wochen wird Wihler wohl nicht mehr so schnell vergessen. Da bei den Markgräflern ein Torwart nach dem anderen ausgefallen ist, steht Schliengens Kapitän, der normalerweise die Abwehr zusammenhält, plötzlich wieder im Tor.
Herr Wihler, nehmen Sie uns mal mit: Wie fühlt es sich gerade an, das Tor der Sportfreunde zu hüten?
Das Gute ist, dass ich lange Zeit in der Jugend im Tor war. Auch noch in der A-Jugend. Damals habe ich aber oft draußen gespielt, da wir nie groß besetzt waren. Deshalb ist es nicht ganz Neuland für mich. Nach Trainingseinheiten und auch nach Spielen kommt man wieder in den Rhythmus rein, aber klar, ich bin Feldspieler und kein richtiger Torwart. Wenn unsere etatmäßigen Torhüter zurück sind, sehe ich mich auch wieder als Feldspieler.
Lässt sich schon abschätzen, wann das der Fall sein wird?
Leider nein, da schauen wir von Woche zu Woche.
Wie bewerten Sie gerade die Entwicklung mit der Mannschaft?
Wir sind eine sehr junge Truppe, dazu kommen ein paar erfahrenere Männer. Die Entwicklung ist daher stetig, aber bei vielen noch nicht am Ende.
Wo landet Schliengen am Ende der Saison?
Das ist noch schwer zu sagen, aber wir sind auf einem guten Weg und wollen einfach schnellstmöglich nichts mit den Abstiegsplätzen zu tun haben.
Können Sie sich eigentlich auch mal vorstellen, den Verein zu wechseln?
Nein, das denke ich nicht.
Was bedeutet der Club für Sie?
Eigentlich ist es mein zweites Zuhause. Ich bin sehr oft da und kenne dort alles.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit David Held, der seit dieser Saison Cheftrainer ist?
Die sitzt definitiv. David ist schon lange bei uns, er war auch damals unter Alex (Schöpflin; Anm.d.Red.) der Co-Trainer. Wenn etwas sein sollte, wird alles geklärt, und falls jemand etwas hat, kann man immer auf ihn zugehen, das gilt auch bei Seb (Sebastian Meier; Anm.d.Red.).