Im Saisonendspurt geht es in der Bezirksliga Nordschwarzwald noch einmal so richtig in die Vollen. Die Englische Woche beginnt.
Vor dem Kracher am Sonntag gegen den schärfsten Verfolger SF Gechingen bekommt es der nach der Winterpause ungeschlagene Spitzenreiter VfR Sulz am Donnerstag um 19.15 Uhr mit dem Achtplatzierten FV Grün-Weiß Ottenbronn zu tun.
Die Gechinger müssen höchstwahrscheinlich schon am Donnerstag im Duell gegen den Landesliga-Absteiger SV Wittendorf an ihre Leistungsgrenze gehen.
Für den 1. FC Altburg rückt der Titel in weite Ferne
Angesichts von zwölf Punkten Rückstand auf den Primus Sulz sind die Meisterschaftschancen des Drittplatzierten 1. FC Altburg in erster Linie nur noch theoretischer Natur, so dass ohne Druck in das Heimspiel um 19 Uhr gegen den VfL Nagold II gegangen werden kann. Der VfL hat sich zuletzt leicht bis auf den zehnten Rang nach vorne gearbeitet.
Zur selben Spielzeit muss sich die abstiegsgefährdete SG Felldorf-Bierlingen mit der Mittelfeldmannschaft aus Eutingen auseinandersetzen.
Lange Zeit schlug sich der Aufsteiger SG Oberreichenbach/Würzbach mehr als wacker, doch ausgerechnet gegen Saisonende scheint dem Team die Puste auszugehen, denn nach dem 0:3 gegen Gechingen, dem 1:5 gegen Sulz und dem bitteren 0:7 gegen die Nagolder Reserve wurde der Neuling auf den zehnten Rang zurückgereicht und befindet sich nunmehr vor dem Kellerduell um 19.15 Uhr gegen die SG Dornstetten in erhöhter Abstiegsgefahr.
TSV Möttlingen überrascht
Während das nicht mehr zu rettende Schlusslicht TSV Möttlingen zuletzt mit dem 1:0-Achtungserfolg gegen die SG Dornstetten zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder positiv auf sich aufmerksam machte, musste sich vor vier Tagen der Gegner SG Ahldorf-Mühlen-Dettensee mit 1:3 dem SV Althengstett beugen und befindet sich trotz einer nahezu ausgeglichenen Bilanz von sieben Siegen, acht Remis und neun Niederlagen auf einem potenziellen Abstiegsplatz.
Im Hinspiel ging Möttlingen mit 2:6 unter und bekam damals vor allem die beiden Doppeltorschützen Tobias Schmollinger und Raphael Hopf nie in den Griff.
Kritisch sieht’s bei den TSF aus
Auch für den Vorletzten TSF Dornhan sieht die Lage kritisch aus, während Gegner Althengstett sich im Kampf um den Klassenerhalt in einer mehr als ordentlichen Position befindet.
In der Begegnung zwischen dem SV Baiersbronn und dem SV Gültlingen geht es um mehr als respektable Platzierungen in der oberen Tabellenhälfte, so dass beide Teams mit Sicherheit Vollgas geben werden.