Noch zwei Gelegenheiten auf Punkte bieten sich den Fußballern vor der Winterpause. Die FSV Schwenningen steht am Tabellenende, ist noch ohne Sieg ist. Die Chancen auf den Klassenerhalt sind minimal, damit das Schicksal nicht schon vorzeitig besiegelt wird, hofft man bei den Gastgebern, nun im Derby gegen den FV Rottweil punkten zu können. Die Gäste kämpfen selbst um den Klassenerhalt, sind aber in einer deutlich besseren Lage.
FSV Schwenningen – FV 08 Rottweil (Samstag, 16 Uhr). Noch zwei Gelegenheiten auf Punkte bieten sich den Fußballern vor der Winterpause. Die FSV Schwenningen steht am Tabellenende, ist neben dem SV Grün-Weiß Stetten das einzige Team, dass noch ohne Sieg ist.
Die Chancen auf den Klassenerhalt sind minimal, damit das Schicksal nicht schon vorzeitig besiegelt wird, hofft man bei den Gastgebern, nun im Derby gegen den FV Rottweil punkten zu können. Die Gäste kämpfen selbst um den Klassenerhalt, sind aber in einer deutlich besseren Lage.
FVR trotz Niederlage zuversichtlich
Nach dem 0:2 des FVR im Nachholspiel am Donnerstagabend gegen die SG Deißlingen/Lauffen, rechnet man sich nun im Schwenninger Moos drei Punkte aus. Es wird aber auch davon abhängen, wie der FV Rottweil es physisch schafft, innerhalb von drei Tagen zwei Spiele zu verkraften.
Nullacht-Spielertrainer Simon Kläger sagt trotz vieler Ausfälle: „Wir haben mit Deißlingen/Lauffen den frühen Nachholtermin ja selbst vereinbart, wollen, solange das Wetter hält, spielen. Wir sind in der Tabelle in einer gefährlichen Zone. Wir wollen weiter nach oben, deshalb sind wir gezwungen, in Schwenningen die drei Punkte mitzunehmen.“ Allerdings hat der FVR als Gast eine magere Ausbeute von erst einem Sieg.
FSV-Klassenerhalt bald besiegelt?
Die Mooskicker können den Klassenerhalt sehr bald auch theoretisch nicht mehr erreichen. Die FSV Schwenningen unterlag zum Rückrundenauftakt beim SV Wurmlingen mit 2:4. In der Hinrunde musste sich die FSV beim FV Rottweil am 31. August knapp mit 0:1 geschlagen geben. Den entscheidenden Treffer markierte damals Christian Braun nach knapp einer Stunde.
Doch seinerzeit hatten die Schwenninger noch eine ganz andere Mannschaft zur Verfügung. Interimstrainer Drilon Fetahi erinnert sich: „Damals waren wir auch noch komplett. Bis zur Winterpause ist es nun eine schwierige personelle Situation bei uns.“
FSV hat keinen Torwart
Dies trifft nun am Samstag in der letzten Begegnung für die Freie Sportvereinigung in diesem Jahr ganz besonders zu. Torwart Yannick Maier fehlt im Derby aus beruflichen Gründen. Da die beiden anderen Keeper Samir Smakovic und Huso Kavazovic inzwischen aufgehört haben, hat die FSV keinen ausgebildeten Goalie mehr. Sollten alle Stricke reißen, müsste sogar AH-Torwart Marco Schum ein Comeback in der ersten Mannschaft feiern.
Schwierige Situation
Fetahi gibt zu: „Es ist eine schwierige Situation. Aber wie auch immer. Wir wollen mit Mut in das Spiel gehen und unseren besten Fußball zeigen. Rottweil hat ja dann das schwere Spiel gegen die SG Deißlingen/Lauffen in den Beinen, das wird für die auch nicht so einfach.“ Handicap für die FSV Schwenningen ist die anfällige Defensive. Mit 48 Gegentreffern hat man die schwächste Abwehr.
Die weiteren Partien
Die SG Schramberg/Sulgen hat gegen die Spfr. Bitz, die auf Rang 12 steht, die Gelegenheit, nach zwei Niederlagen wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern. Der FC Hardt möchte seine derzeit gute Verfassung nutzen, um auch gegen die SG Gruol/Erlaheim etwas fürs Punktekonto zu tun. Klar in der Favoritenrolle ist die SG Deißlingen/Lauffen gegen den Vorletzten SV Grün-weiß Stetten, will man sich keine Blöße geben. Schon die Vorrundenpartie gewann das Team von SG-Spielertrainer Felix Schaplewski mit 6:0. Zum Verfolgerduell kommt es zwischen dem SV Bubsheim und TSV Trillfingen. Mit einem Sieg kann der SVB, der schon in Trillfingen mit 5:3 gewann, einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten