Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der SV Winzeln in der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern die SGM Deißlingen/Lauffen, für die der Aufstieg in die Landesliga zum Greifen nah ist.
An der Tabellenspitze der Bezirksliga geht es spannend zu. Führte die SGM Deißlingen/Lauffen bis letzte Woche nur aufgrund der besseren Tordifferenz, nutzte die SGM den Patzer des Konkurrenten TSV Straßberg in Bubsheim (1:1) und liegt mit 77 Punkten nun zwei Zähler vor dem TSV.
SGM-Spielertrainer Felix Schaplewski sagt: „Der Vorsprung auf Straßberg ist bei uns kein Thema. Wir haben alles selber in der Hand und schauen nur auf uns.“
Am 22. Mai (19 Uhr in Deißlingen) im absoluten Topspiel reicht Deißlingen/Lauffen nach derzeitigem Stand ein Unentschieden gegen den TSV, um auf Platz eins zu bleiben.
Tobias Heizmann kämpferisch
Davor trifft der Spitzenreiter am Sonntag (15 Uhr) aber erst einmal auf den SV Winzeln, der am Mittwoch beim FC Grosselfingen einen schwer erkämpften, aber hoch verdienten 2:0-Sieg eingefahren hat. „Deißlingen ist die stärkste Mannschaft dieses Jahr, ich denke aber trotzdem, dass man uns nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, auch wenn man sieht, gegen wen wir in dieser Saison alles bestanden haben,“ so der Spielertrainer des SVW, Tobias Heizmann.
Er ergänzt: „Wir haben zweimal gegen Straßberg gepunktet, einen verdienten Sieg zu Hause gegen Dotternhausen geholt und auch gegen Trossingen gepunktet. Das sind alles Teams, die weit oben in der Tabelle stehen.“
Simon Gaus und Niklas Sohmer treffen
Der SVW steht in der Tabelle mit nun 49 Punkten auf Platz sieben. Beim FC Grosselfingen mussten sich die feldüberlegenen Heizmann-Schützlinge in Geduld üben, ehe Simon Gaus vom Elfmeterpunkt (80.) und Niklas Sohmer vier Minuten später alles klarmachten. Seit vier Spielen ist der SVW ohne Niederlage.
Die SGM Deißlingen/Lauffen siegte zuletzt knapp mit 1:0 gegen den SV Bubsheim. In den letzten zehn Partien siegte der Spitzenreiter jeweils, der letzte Punktverlust datiert vom 1. März beim 2:2 gegen den SV Dotternhausen.
Nur eine Niederlage
Die bis dato immer noch einzige Saisonniederlage war das 1:2 in Hechingen am letzten Hinrundenspieltag. „Wir gehen das Spiel gegen Winzeln genauso an wie die letzten Wochen. Wir wollen unsere Stärken auf den Platz bringen und sowohl eine hohe Intensität in den Zweikämpfen, als auch eine hohe Laufbereitschaft zeigen,“ so Schaplewski.
Im Hinspiel wird’s deutlich
Das Hinspiel zwischen Deißlingen/Lauffen und dem SV Winzeln endete deutlich mit 5:0 für die SGM, die zur Halbzeit damals aber nur 1:0 führte. „Im Hinspiel waren bei uns viele verletzt, und wir waren mit der Mannschaft, die wir da gestellt haben, nicht wirklich wettbewerbsfähig,“ so Heizmann.
Ein „definitiv anderes Spiel“
„Der Kader sieht derzeit sehr gut aus, und am Sonntag wird es deshalb definitiv ein anderes Spiel geben, als es damals in Deißlingen gab. Zudem haben wir dort auf ihrem Kunstrasen gespielt. Jetzt haben wir ein Heimspiel, und man kann ja sehen, wie wir das eine oder andere Spiel zu Hause gespielt haben,“ so Heizmann.
Schaplewski weiß: „Wir kennen Winzeln sehr gut, sie haben ihre Stärke im Kollektiv und verteidigen gemeinsam. Nach Ballgewinn versuchen sie, schnell umzuschalten.“ Das konnte man auch in Grosselfingen sehen, wo es bei den schnellen SVW-Angriffen oft sehr gefährlich wurde im Grosselfinger Strafraum.
Der SV Winzeln rechnet sich etwas aus
Heizmann, der beim SVW gemeinsam mit Tobias Bea ein Spielertrainer-Duo bildet, sagt: „Wir rechnen uns schon was aus. Wir sind unangenehm, und der Gegner weiß auch, dass wir schwierig zu bespielen sind, wenn es läuft. Daher wollen wir was Zählbares mitnehmen. Wir werden Deißlingen Paroli bieten, und dann schauen wir, was dabei rauskommt.“
Auf Winzeln folgt das Gipfeltreffen
Das Restprogramm der Saison besteht für Winzeln nach Deißlingen/Lauffen noch aus der SGM Gruol/Erlaheim, dem TSV Trillfingen und der SGM Hardt/Lauterbach. Der Spitzenreiter muss neben Winzeln und dem Topspiel gegen Straßberg noch in Kolbingen und gegen den FC Hechingen ran.