Andreas Schatz Foto: Marvin Nicklas

Nach dem 13:0-Kantersieg in Murg steht für den TuS Lörrach-Stetten das nächste Auswärtsspiel an.

LÖRRACH-STETTEN. Die Schützlinge von Trainer Andreas Schatz sind am Samstag, 16 Uhr, zu Gast in Hohentengen beim FC Hochrhein. Fest eingeplant ist dort der 15. Saisonsieg im 17. Ligaspiel. Große Töne werden an der Tullastraße aber weiter nicht gespuckt.

 

Herr Schatz, am Samstag gastiert Ihre Mannschaft beim Vorletzten FC Hochrhein. Provokant gefragt: Gewinnt der TuS dort auch zweistellig?

Nein, zweistellig wird es auf jeden Fall nicht. Das wäre auch zu arrogant, wenn ich das jetzt so sagen würde. Bei den Murgern haben am vergangenen Wochenende einige Spieler gefehlt. Da waren drei Spieler aus der Kreisliga-C-Mannschaft von Beginn an mit dabei. Das haben wir ausnutzen können. Wir gehen die nächste Aufgabe nun auch mit voller Demut an und wollen auch da wieder eine gute Leistung auf den Platz bringen. Natürlich sind auch die drei Punkte das Ziel.

Es spricht aber schon für das Team, dass man auch nach dem fünften, sechsten Tor einfach nicht aufhört, oder?

Ja, definitiv. Die Jungs hören nicht auf, spielen einfach weiter. Da macht es Spaß, von außen das Ganze zu beobachten.

Sören Pfeiler traf in der ersten Halbzeit in Murg gleich doppelt. Wird er jetzt plötzlich zum Torjäger?

Das wäre natürlich weltklasse (grinst). Dass er ein Tor mit rechts macht, das ist die größte Sensation. Übertrieben gesagt wusste ich gar nicht, dass er den Ball mit rechts annehmen kann. Sein linker Fuß ist so gut, da umgeht er den Rechten so oft es geht. Und dann macht er jetzt so ein schönes Tor mit rechts.

Wie ist Ihr Eindruck von den Trainingseinheiten? Bleibt die Mannschaft auf dem Gaspedal?

Von einem Schlendrian oder Ähnlichem ist nichts zu spüren. Das ist auch die Aufgabe des Trainerteams, damit so etwas nicht passiert. Aktuell passt alles.

Was haben Sie für Reize gesetzt?

Nichts anderes als in der Hinrunde. Wenn man sich unseren Kader anschaut, und das sage ich immer wieder, da muss man einfach Gas geben. Das machen die Jungs von alleine.