Luan Schurtz (am Ball) lieferte im Duell mit den SF Schliengen zuletzt eine blitzsaubere Leistung ab. Foto: Hannes Brenneisen

Der gut aufgelegte FC Hauingen möchte am Samstag (15.30 Uhr) zuhause gegen den SV Herten den nächsten Schritt zum Ziel Klassenerhalt machen.

Bevor es langsam, aber sicher in den Saisonendspurt geht, haben die Hauinger noch einmal kräftig Selbstvertrauen tanken können. Der FCH deklassierte vor Wochenfrist im direkten Duell die SF Schliengen in Unterzahl noch mit 6:1. Insgesamt haben die „Sonnenstädter“ in der Rückserie einen mehr als ordentlichen Eindruck hinterlassen. „Ja, die Einstellung stimmt, auch wie die Mannschaft Woche für Woche mit Ausfällen umgeht, ist momentan vorbildlich. Es stellt sich jeder in den Dienst der Mannschaft“, sagt Interimstrainer Patrick Maier-Blanc, der sich zudem in seiner Funktion als Sportlicher Leiter natürlich auch um die Zusammenstellung des Kaders für die kommende Spielzeit kümmert. „Die Planungen sind da schon seit längerem am laufen.“ Etwaige Zu- oder Abgänge und wie es mit ihm an der Seitenlinie weitergeht, möchte er noch nicht verraten.

 

Wie sich Tunahan Kocer in den vergangenen Monaten wieder zurückgemeldet hat, ist aller Ehren wert. Dass der Angreifer nach seiner schweren Knieverletzung überhaupt wieder Fußball spielen kann, war lange nicht klar. Kocer wollte es aber unbedingt wieder auf den Rasen schaffen. Dass es der 33-Jährige auch immer noch kann, machte er erst vor Wochenfrist beim 5:3-Heimsieg über den FC Wehr deutlich, als Kocer zum zwischenzeitlichen 2:2 traf. Es war bereits sein elftes Saisontor.

„Ich bin mega zufrieden. Er stellt sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft und ist ein vorbildlicher Kapitano. Zum Glück machen seine Knochen das mit“, freut sich auch Trainer Sascha Rueb, der gegen Hauingen auch wieder auf den zuletzt gesperrten Marco Romano zurückgreifen kann. Hoffnung hat Rueb derweil, dass sich die jungen Spieler weiter durch gute Leistungen Spielpraxis verdienen. „Wir hoffen, dass sie sich jetzt gegen Ende der Saison noch ein paar Minuten holen können, um den nächsten Schritt zu machen.“ Ein Beispiel dafür ist etwa Janos Csanady.

Der 19-Jährige habe „es gut gemacht gegen Wehr“, lobt Rueb, der dem Spiel am Samstag in Hauingen trotz personeller Probleme zuversichtlich entgegenblickt.