Vor dem Bezirksliga-Duell mit dem Tabellenzweiten der SG Mettingen/Krenkingen klagen die Sportfreunde Schliengen über Personalmangel. Dennoch soll die Überraschung gelingen.
Wenn die Sportfreunde Schliengen und die SG Mettingen/Krenkingen in der Fußball-Bezirksliga aufeinandertreffen, geht zumindest abseits des Fußballplatzes alles meist friedlich zu.
Seit dem Bezirksliga-Aufstieg der Rebländer 2022 pflegen die beiden Teams eine Freundschaft, die am Samstag aber erneut für 90 Minuten beiseite gelegt wird. „Es ist noch nichts geplant. Aber wir werden mit den Jungs, egal, wie es ausgeht, noch ein wenig zusammensitzen“, freut sich SFS-Sportchef Florian Kessler auf die Partie am Samstag (16 Uhr).
Auf dem Papier scheinen die Vorzeichen klar: Während die SG Mettingen/Krenkingen in zehn Spielen achtmal als Sieger den Platz verließ, gab es für die Schliengener lediglich vier Erfolge.
Die Gäste mussten nach dem 1:1-Remis gegen den FC Zell am Wochenende zwar etwas abreißen lassen, haben mit fünf Punkten Rückstand aber dennoch die Rolle des ersten Verfolgers des TuS Lörrach-Stetten inne. Die einzige Saisonniederlage gab es für die Schützlinge von Philip Brandl eben gegen jenen TuS Lörrach-Stetten (0:2).
Dass der kommende Gegner eine überragende Saison spielt, ist für das Team von SFS-Coach David Held aber noch kein Grund, Trübsal zu blasen. Erst in der vergangenen Woche zeigten die Blau-Weißen im Duell mit dem hochgehandelten SV Buch (3:5), dass sie auch den besten Teams der Liga gefährlich werden können.
„Wir sind auf unserem eigenen Platz und wollen selbstverständlich unsere Heimstärke ausspielen. Heimspiele sind immer etwas Besonderes“, so Kessler. Personell sieht es derweil allerdings nicht so rosig aus. Neben Kessler selbst fehlen auch Peer Groß und Nils Dosenbach am Wochenende. Zudem steht aufgrund der Torwartsituation wohl erneut Innenverteidiger und Kapitän Tom Wihler im SFS-Gehäuse.
„Die Zielsetzung ist natürlich trotzdem, dass wir daheim etwas holen“, betont Kessler.