Spielertrainer Marco Sumser und Abteilungsleiter Florian Vogt (von links) freuen sich über die Rückkehr der Brüder Jakob und Tilmann Schmid – ebenso wie Co-Trainer Sebastian Ruoff (rechts). Foto: Volker Haag

Dem SV Wittendorf steht nach dem Abstieg aus der Fußball-Landesliga keine einfache Saison in der Bezirksliga bevor.

Gehörten die Landesliga-Absteiger in der jüngeren Vergangenheit nach ihrem Abstieg fast schon obligatorisch zu den Favoriten um den Wiederaufstieg, dürfte dies beim Kultclub in dieser Saison nicht der Fall sein.

 

Die Abgänge der Leistungsträger um Sandro Mihic und Lucas Haug zur SG Empfingen sowie Dennis Tinnefeld (SV Oberiflingen) und Mathis Johannsen (SV Tumlingen-Hörschweiler), die sich beide als Spielertrainer versuchen, sind doch ein gewaltiger Verlust.

Das sind die Rückkehrer

Gut aus Wittendorfer Sicht, dass mit dem Brüderpaar Jakob und Tilmann Schmid zwei Wittendorfer nach zwei Jahren wieder aus Dornhan zurückkehrt sind.

Die zwei Jahre haben dem Brüderpaar beim Ligakonkurrenten in Dornhan gutgetan. Jakob Schmid ist ein erfahrener Innenverteidiger und Tillmann ist vielseitig in der Offensive einsetzbar.

Neuer Torwarttrainer

Vor allem auf der Innenverteidigerposition haben die Wittendorfer durch den längerfristigen Ausfall von Erik Seeger nicht so viele Optionen.

Das Trainerteam Marco Sumser und Sebastian Ruoff bekommt mit Timo Bronner als Torwarttrainer Verstärkung. Bronner ist damit auch die neue Nummer Zwei zwischen den Pfosten hinter Stammkeeper Marco Geigle. Erfreulich auch, dass Nico Schillinger nach zwei Jahren Zwangspause (Verletzung) wieder mit dem Training begonnen hat.

Erstmals gehen der Landesligaabsteiger und sein Trainergespann Marco Sumser und Sebastian Ruoff ohne einen klassischen Mittelstürmer in die Runde. Lucas Haug wagte bekanntlich den Sprung gemeinsam mit Sandro Mihic zur SG Empfingen.

So lief das Blitzturnier

Die Wittendorfer haben ingesamt bis dato acht Testspiele absolviert. Zuletzt in Glatten konnten sie das Blitzturnier im Endspiel gegen den SV Oberiflingen für sich entscheiden. Ein klares Saisonziel hat das Wittendorfer Trainergespann nicht ausgegeben. „Die Jungs haben richtig Bock auf die Bezirksliga, und wir wollen natürlich das Maximum rausholen. Wir sind aber noch in der Findungsphase und müssen schauen, wie wir uns in der Bezirksliga behaupten können.“

Das sind die ersten Gegner

In den ersten drei Partien trifft der SVW ausnahmslos auf die Bezirksliga-Aufsteiger. Beginnend mit der Heimpartie gegen die SG Dornstetten folgen die Spiele beim TSV Möttlingen und zuhause gegen die SGM Ahldorf-Mühlen/Dettensee.

Alte Bekannte

In der Auftaktpartie gegen die SG Dornstetten wird es gleich das Aufeinandertreffen einiger ehemaliger Wittendorfer Spieler in den Reihen des Aufsteigers geben. Tim Jung, Felix Burkhardt und Kai Totzl trugen noch vor nicht allzu langer Zeit das Wittendorfer Trikot in der Landesliga.

Dieses Spiel wird gleich ein Gradmesser, wie gut die Wittendorfer ihre Hausaufgaben in der Vorbereitung gemacht haben.