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Fußball Beim VfB Stuttgart kehrt der Torero zurück

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So, wie man ihn kennt: Torero Mario Gomez Foto: Maurer

Mario Gomez stand mit nacktem Oberkörper vor den Fans und ließ sich feiern, die Erleichterung war dem Routinier des VfB Stuttgart ins Gesicht geschrieben. "Die drei Punkte waren unser ganz klares Ziel. Natürlich können wir noch Dinge besser machen, aber wir sind für den Tag super happy", sagte der 34-Jährige, der gleich zum Saisonstart alle Zweifler Lügen strafte.

Für die Schwaben könnte Gomez auf dem langen Weg zurück in die Fußball-Bundesliga noch ein ganz wichtiger Faktor werden. "Mario ist, glaube ich, in seinem ganzen Leben noch nie so viel gelaufen", sagte der neue VfB-Trainer Tim Walter mit einem Schmunzeln. Wie bei Daniel Didavi (29) merke man Gomez, der elf Kilometer unterwegs war, an, "dass er befreit ist, dass er Spaß hat." Das Führungstor (29.) habe der Torjäger "grandios gemacht. Man hat heute gesehen, warum er noch immer zweite Liga spielen kann", sagte Walter nach dem enorm wichtigen 2:1 (2:1) gegen den direkten Konkurrenten Hannover 96.

Gomez wies beim ersten Treffer der Zweitliga-Saison seine Torjäger-Qualitäten nach und zeigte nach langer Zeit auch endlich wieder seinen Torero-Jubel. Sogar 96-Coach Mirko Slomka war voll des Lobes. "Das war ein sehr schönes Tor. Mario Gomez steht da, wo er stehen muss und verwertet", sagte Slomka.

Vergangene Saison hatte der 78-malige Nationalspieler mit sieben Toren den Abstieg nicht verhindern können, nun soll er seinen Herzensklub zurück ins Oberhaus schießen. Der Anfang ist jedenfalls gemacht, auch dank Didavi, der das zweite Tor erzielt hatte (36.). "Wir haben einen neuen Trainer mit einer ganz anderen Intention als bisher. Wenn der Gegner in der zweiten Halbzeit nicht mehr aufs Tor schießt, sagt das schon was aus", sagte Gomez.

Von Walter erhielt er noch ein Extra-Lob. Er schätze an seinem Stürmer besonders "die Vermittlung zwischen mir und der Mannschaft" sowie "zwischen ihm und den jungen Spielern", sagte der 43-Jährige: "Da ist er top." Überhaupt war Walter guter Dinge: "Die Überzeugung ist groß, der Mut ist da. Da kann wirklich was entstehen."

Getrübt wurde die Stuttgarter Stimmung allerdings durch die schwere Verletzung bei Marcin Kaminski. Der Pole erlitt einen Kreuzbandriss und fällt sechs Monate aus. Sportdirektor Sven Mislintat erwägt einen weiteren Transfer für die Abwehr.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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