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Fussball Aus nach 120 heißen Minuten

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In dieser Szene scheitert Simon Indlekofer (rotes Trikot) noch am Marbacher Torhüter Marc Opiela, in der Verlängerung bereitete er dafür den Geisinger 1:0-Siegtreffer vor. Foto: Holger Rohde Foto: Schwarzwälder Bote

SV Geisingen – FV Marbach 1:0 (0:0) n.V. Kleine Überraschung durch den Bezirksligisten: Nach 120 Minuten kämpften die Hausherren den Landesliga-Aufsteiger nieder. Dabei hätte sogar bereits ein Remis zum Weiterkommen gereicht.

"Held des Tages" war nach einem Eckball Spielertrainer Stefan Pröhl, der mit dem Kopf zum späten Siegtreffer zur Stelle war.

Am Ende der Hitzeschlacht sammelten die beiden Teams auch ordentlich gelbe Karten (5/4). Dies war der Beleg, dass sich das Spiel in vielen Phasen weitestgehend neutralisierte. Beide Mannschaften mussten auf dem großen Platz viel Lauf- und Verschiebearbeit leisten.

Der Gast tat sich in der ersten Halbzeit enorm schwer im Aufbauspiel. Aus eigenem Ballbesitz gab es kaum zündende Ideen. Die einzige Möglichkeit zu einem Treffer gab es in der 40. Minute, als Fabio Mauch alleine in Richtung SVG-Kasten marschierte, jedoch an Keeper Ali Aslanbas scheiterte.

Die Mehrzahl an Gelegenheiten vor der Pause hatte Geisingen: Erst verfehlte Simon Indlekofer mit einem Drehschuss aus acht Metern das Ziel (12.), dann hatte Pröhl nach einem Freistoß Pech mit einem gefährlichen Kopfball (34.). Zwei, drei weitere gute Aktionen fanden den Weg nicht ins Marbacher Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel waren beide Teams weiter bemüht, doch die Abwehrreihen standen weitestgehend kompakt und ließen bis zur 90. Minute keinen Treffer zu. Pröhl hatte eine gute Chance (57.), Maximilian Moser traf nur die Latte für den SVG (81.).

Die Gäste waren im zweiten Durchgang nun etwas torgefährlicher, doch Aslanbas rettete erst gegen Marco Effinger (79.), dann im Herauslaufen gegen Gerd Müller (87.).

In der Verlängerung köpfte Alexander Stock für den FVM knapp am Lattenkreuz vorbei, ehe in der 114. Minute – bezeichnenderweise nach einer Standardsituation – das entscheidende Tor fiel. Indlekofer chippte den Ball auf den ersten Pfosten – und Pröhl nickte eiskalt ein.

Stefan Pröhl, der Geisinger Coach, war glücklich: "Wir wollten die nächste Runde erreichen – und dies haben wir nicht ganz unverdient geschafft. Meine Jungs waren gut organisiert und haben unsere vorgegebene Spielweise wie geplant umgesetzt. Aus meiner Sicht hatten wir die Mehrzahl an klaren Torchancen, vor allem bereits in der ersten Halbzeit."

Patrick Fleig, der Trainer des Landesliga-Aufsteigers aus Marbach, sagte: "Insgesamt sind wir über unseren Auftritt enttäuscht. Bei uns hat die Spritzigkeit gefehlt, Geisingen war in den Zweikämpfen bissiger. Da müssen wir noch einiges verbessern, vor allem im Offensivspiel."

Landesligist FV Marbach bestreitet sein nächstes Testspiel bereits am Montag (19 Uhr) beim Bezirksliga-Nachbarn SV Rietheim.

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