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Fußball Auf dem Weg zur festen Größe in Freiburg

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Besitzt eine feine Technik und ist mit dem Blick für den Nebenmann ausgestattet: Robin Koch. Foto: Eibner

Es gibt etwas, das Robin Koch besser kann als sein Vater Harry. Viele Jahre war Harry Koch ein giftiger Bundesliga-Verteidiger beim 1. FC Kaiserslautern, mit den Pfälzern wurde der heute 48-Jährige Deutscher Meister und Pokalsieger.

Sein Sohn Robin spielt beim SC Freiburg und etabliert sich gerade erst in der Fußball-Bundesliga. Aber doch gibt es etwas, worum Harry seinen Robin bereits beneidet. "So eine Technik und Spielübersicht wie er hatte ich nie", sagte Koch senior. "Bei mir war es mehr der Kampf."

"Das war ein schöner Strich gegen die Hertha", freut sich der Vater

Was für ein feines Gespür der junge Koch auch für die Offensive hat, hatte er erst am vergangenen Sonntag bewiesen. Als beim Stand von 0:1 bei Hertha BSC nichts auf einen Freiburger Treffer hindeutete, da zog Robin Koch einfach mal aus der Distanz ab und erzielte so den Ausgleich, der bis zum Schluss Bestand hatte. "Das war ein schöner Strich", freute sich Vater Harry. Christian Streich, der Coach des SC Freiburg, hätte sicher nichts dagegen, wenn Koch junior auch am Freitagabend in der Partie gegen Borussia Mönchengladbach ( 20.30 Uhr/Eurosport Player) wieder zuschlagen würde. Der SCF-Coach weiß die Stärken seines Defensivspielers: "Wir wollen auch gegen das Spitzensteam aus Gladbach mutig vorne spielen. Und dabei kann Robin uns helfen, uns gute Optionen zu verschaffen."

Von einem Kultstatus, wie ihn einst sein Vater hatte, ist der Junior aber noch weit entfernt. Als Innenverteidiger in Kaiserslautern war dieser in den 90er Jahren zum Liebling der Fans avanciert. Seine Lockenmähne und die wuchtigen Zweikämpfe sind noch heute vielen Fans in Erinnerung geblieben.

Robin Koch hat beim Sport-Club zunächst auf der gleichen Position gespielt, wurde dann aber ins defensive Mittelfeld vorgezogen. Und er hat sich beim SC schneller als Stammkraft etabliert, als ihm das sein Vater zugetraut hatte: "Er ist abgeklärt, das zeichnet ihn aus, und er versucht vieles spielerisch zu lösen", sagte Harry Koch.

Der Wechsel im letzten Sommer der richtige Schritt

Der Wechsel im vergangenen Sommer von Kaiserslautern nach Freiburg sei genau der richtige Schritt gewesen. "Er hat dort einen sehr guten Trainer, der ihn weiter bringt." Gemeinsam mit einem Anwalt ist er auch der Berater seines Sohns, will aber nur ein unaufdringlicher Ratgeber sein. "Ich weiß, dass ich immer zu ihm kommen kann", sagt Robin, der die Erfolge seines Vaters nicht als Bürde empfindet, ihn eher als Vorbild sieht: "Ich bin stolz auf ihn. Deutscher Meister und Pokalsieger zu werden, ist der Traum von jedem Fußballer, das würde ich auch gerne schaffen."

Neben einer guten Technik auch die nötige Zweikampfstärke

In den Profifußball habe sein Vater ihn aber nicht gedrängt. Seine Eltern hätten dagegen darauf bestanden, dass er zunächst einmal seine Ausbildung als Industriekaufmann beendet. Nach zwei Jahren Regionalliga in Trier und Kaiserslautern sowie einem Jahr 2. Liga bei den "Roten Teufeln" FCK hat Koch in der vergangenen Saison auch in der Bundesliga überzeugt. Neben einer guten Technik verfüge sein Sohn auch über die nötige Zweikampfstärke, erzählt sein stolzer Vater. "Und er ist sehr flexibel." Deswegen ist er auch davon überzeugt, dass sich sein Sohn seine fußballerischen Träume irgendwann erfüllen kann, wenn er von Verletzungen verschont bleibt.

Die eine oder andere Begehrlichkeit hat der 22-Jährige schon im Sommer geweckt, aber unter anderem dem spanischen Klub FC Sevilla abgesagt. "Der Schritt wäre zu früh gewesen", ist sich Harry Koch ganz sicher. Sein Sohn solle sich zunächst in Freiburg weiter entwickeln. Der Verein erinnere ihn an den FCK, "wie er einst mal war."

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