Der Routinier kickt nach seiner schweren Verletzung künftig für den Bezirksliga-Zweiten und wieder mit seinem Bruder Andreas Hotz zusammen.
Der 35-jährige Armin Hotz spielt bei den Schmeienkickern wieder an der Seite seines Bruders Andreas. Seit vergangener Woche trainiert der Defensivspezialist wieder fußballspezifisch. An der Seite seines Bruders absolviert er beim Bezirksligisten TSV Straßberg die Vorbereitung auf die Rückrunde.
Die Tinte ist trocken und im Testspiel gegen den TSV Laufen (4:0) gab es auch die ersten Minuten auf dem Platz. „Ich komme ja aus der Verletzung und muss schauen, wie es bei mir körperlich läuft. Ich hoffe Straßberg ein bisschen weiterhelfen zu können“, so Hotz.
Fast zehn Monate außer Gefecht
Fast zehn Monate war Armin Hotz - zuletzt Spielertrainer beim TSV Frommern und Rekordspieler des FC 07 Albstadt - wegen einer Knieverletzung außer Gefecht. „Das Knie fühlt sich stabil an. Ich habe viel Aufbautraining gemacht. Jetzt gilt es richtig fit zu werden und natürlich immer auf den Körper, beziehungsweise das Knie, zu hören.“
Noch einmal mit dem Bruder spielen
Für sein Engagement in Straßberg habe er sich nicht zuletzt wegen seines Bruders entschieden. „Ich hatte sowohl als Spieler, wie als Trainer, die ein oder andere Anfrage. Ich habe mich dafür entschieden nochmals auf dem Platz stehen zu wollen. Da war der TSV Straßberg für mich attraktiv. Ich habe mir gesagt, wenn ich nochmals aktiv Fußballspiele, dann will ich mit meinem Bruder zusammen spielen“, erzählt der 35-Jährige.
Über das Saisonende hinaus will Armin Hotz aktuell noch nicht blicken. „Für mich zählt auch einen guten Abschluss, als aktiver Fußballer zu finden und nicht mit einer Verletzung aufzuhören“, sagt der Routinier.
Ziel: Spaß am Fußball haben
Ziele hat er mit dem Bezirksligazweiten – die Schmeienkicker kämpfen um den Aufstieg und sind auch noch im Bezirkspokal vertreten. „Mein persönliches Ziel ist es, nochmals Spaß am Fußball zu haben. Und klar ist es schöner, Erfolg zu haben als keinen.“ Hotz ist also immer noch ehrgeizig und freut sich auf seine künftigen Einsätze im Trikot des TSV.