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Fussball "Am Anfang waren wir zu schlafmützig"

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Der TSV Simmersfeld (grüne Trikots/am Ball) feierten beim 2:0 gegen den TSV Wildberg den ersten Sieg. Foto: Wasserbauer Foto: Schwarzwälder Bote

Es gibt keine leichten Gegner in der Kreisliga A, Staffel 1 – außer für den SV Gültlingen, der mit einem 6:1-Heimsieg gegen den SV Althengstett II seine Tabellenführung auf vier Punkte ausbauen konnte.

Nach dem Kantersieg gegen den Aufsteiger aus Althengstett weist die aktuelle Statistik für die Fußballer des SV Gültlingen mit inzwischen 21 Treffern auch wieder die beste Offensive der Liga aus.

Dabei hatte es für die Althengstetter richtig gut begonnen. Der Außenseiter ging in der 20. Minute in Führung. "In der Anfangsphase waren wir zu schlafmützig und haben zu viele Fehler gemacht", so der Gültlinger Spielertrainer Jens Schaible, der mit der Leistung seiner Elf zu Beginn der Begegnung alles andere als einverstanden war. Postwendend jedoch gelang dem SVG der 1:1-Ausgleich. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte fielen keine Tore mehr.

"In der ersten Hälfte haben wir nicht gut gespielt, daran müssen wir arbeiten", so Jens Schaible. Nach dem Seitenwechsel kam der Gültlinger Offensivexpress mächtig ins Rollen und der Spitzenreiter legte fünf weitere Treffer nach. "In den zweiten 45 Minuten hatten wir das Spiel im Griff und waren sehr effektiv vor dem gegnerischen Tor. Unser Sieg ist vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen", relativierte Jens Schaible das klare Ergebnis. Erster Verfolger der Gültlinger ist seit Sonntag der SC Neubulach, der beim TSV Möttlingen einen 3:1-Sieg landete. "Unter dem Strich wäre ein Unentschieden gerechter gewesen", meinte der Möttlinger Spielleiter Danny Wohlgemuth. Für die Fußballer aus dem Bad Liebenzeller Höhenstadtteil war es bereits die vierte Niederlage im sechsten Saisonspiel. Der Vorjahresfünfte nimmt momentan den 13. Tabellenplatz ein.

Als Hauptgrund für den sportlichen Sinkflug der Möttlinger gilt die prekäre Personallage. Gleich mehrere Leistungsträger fallen längerfristig aus, auch kurzfristig sind aus den verschiedensten Gründen immer wieder Ausfälle zu beklagen. "Die Situation wird zwar langsam besser, aber zumindest bis zum Ende der Vorrunde werden wir weiterhin Personalprobleme haben", meint Danny Wohlgemuth.

Zu einem ungefährdeten 5:1-Sieg in Bad Liebenzell kam der TSV Neuhengstett. "Am Anfang hatten wir Glück, dass die Liebenzeller einen Elfmeter verschossen und eine Großchance vergeben haben. Nach und nach sind wir aber besser geworden und hatten das Spiel nach dem 2:0 endgültig im Griff. Bei besserer Chancenverwertung hätten wir auch noch deutlicher gewinnen können“, skizziert der Neuhengstetter Spielleiter Michael Bächtle die 90 Minuten.

Für den TSV Neuhengstett war es der so sehnsüchtig erwartete erste Saisonsieg. "Das sind drei ganz wichtige Punkte. Wir haben gesehen, dass wir doch noch gewinnen können", hofft Michael Bächtle auf eine Initialzündung.

Die Sportfreunde Gechingen II sind weiterhin Remiskönig der Liga. Das beachtliche 1:1 gegen den Favoriten SV Breitenberg/Martinsmoos war bereits die fünfte Punkteteilung im fünften Spiel.

Unentschieden 2:2 trennten sich der SV Sulz am Eck und der VfL Ostelsheim. "Das Ergebnis geht in Ordnung", meinte der Sulzer Spielertrainer Timo Sauer nach der Partie. "In der ersten Hälfte hatten wir ein leichtes Chancenplus, in den zweiten 45 Minuten begann der VfL Ostels-heim gut, ehe das Spiel dann so dahinplätscherte."

Einen 2:0-Heimsieg landete der TSV Simmersfeld gegen den TSV Wildberg, der zuvor zwei Siege in Serie feierte. "Der Sieg der Simmersfelder geht absolut in Ordnung. Der Gegner war die spielerisch bessere Mannschaft, er war einsatzfreudiger und willensstärker", zeigte sich der Wildberger Spielleiter Marco Carle als fairer Verlierer.

Weiterhin ohne Saisonsieg steht der Tabellenvorletzte FV Grün-Weiß Ottenbronn II da. Im Duell der Aufsteiger mussten sich die Ottenbronner mit 1:3 Toren dem VfB Effringen geschlagen geben. "Angesichts des Spielverlaufs wäre ein Unentschieden gerecht gewesen, aber die Effringer waren die cleverere Mannschaft und haben ihre Torchancen im Gegensatz zu uns eiskalt genutzt", analysierte der Ottenbronns Spielertrainer Mario Kovacevic die 90 Minuten vom Sonntag.

"Nach dem Effringer 1:0 in der 19. Minute war es ein offener Schlagabtausch", geht Kovacevic auf die erste Hälfte ein. In der 52. Minute erhöhte der VfB Effringen auf 2:0, doch vier Minuten später brachte Kovacevic seine Elf auf 1:2 heran. "Nach dem Anschlusstreffer waren wir am Drücker und haben auf den Ausgleich gedrängt", sagt Mario Kovacevic, dessen Team eine Viertelstunde vor Schluss das vorentscheidende 1:3 hinnehmen musste. "Am Ende hat uns die Kraft gefehlt."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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