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Fußball "1848 Supporters" verpassen kein Spiel der TSG Balingen

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Torsten Drescher (links) verpasst fast kein Spiel der TSG Balingen. Oft mit dabei ist auch Partysänger Patrick Vogel (rechts). Foto: Privat

Wenn am kommenden Samstag die Balinger Regionalliga-Kicker beim TSV Stadtallendorf in Hessen antreten, dann werden die Eyach-Kicker wieder von der Fangruppe "1848 Supporters" begleitet. Mit dabei wird dann auch wieder Torsten Drescher sein. Der 44-Jährige verpasst fast kein Spiel "seiner" TSG Balingen und ist nicht nur Fan. Drescher ist bei der TSG für die sozialen Medien wie Facebook und Instagram zuständig. Dort tickert er regelmäßig von den Balinger Spielen und erstellt die Spieltagsveranstaltungen.

Diese Aufgabe macht er gern. Torsten Drescher lebt und liebt den Fußball. In der Rückrunde der vergangenen Oberliga-Saison verpasste er kein Spiel und stand auch mal mit 40 Grad Fieber in Ravensburg im Gästeblock, erzählt er im Gespräch mit schwarzwaelder-bote.de. Seit mittlerweile zehn Jahren begleitet er die TSG und hat dabei auch schon viel erlebt. Der Verein habe sich über all die Jahre immer weiterentwickelt, auf die Regionalliga hingearbeitet und konnte mit dem Aufstieg Vereinsgeschichte schreiben. "Die Meisterfeier vergesse ich so schnell nicht mehr", erzählt er.

Und auch im Fanumfeld hat sich seit dem Aufsteig in die vierthöchste Spielklasse im deutschen Fußball viel getan. Bei Heim- und Auswärtsspielen sind mittlerweile viele Anhänger in Trikots da und auch richtige Support-Gruppen. Dazu zählt auch die Fangruppe "1848 Supporters". Ausgestattet mit Schwenkfahne, Trommel und Megafon sorgen sie für mächtig Stimmung - und das zusammen mit dem linken Teil der Tribüne, wo auch viele Fans stehen, berichtet er.

Fan-Utensilien der "1848 Supporters"

Und auch bei den Auswärtsfahrten hat sich was getan. "Früher gab es ab und an mal einen Fanbus, mittlerweile versucht die TSG fast zu jedem Auswärtsspiel Busfahrten anzubieten", erzäht der 44-Jährige. Das klappt aber nicht immer: Zum kommenden Auswärtsspiel kann die TSG trotz intensiver Bemühungen keinen Fanbus anbieten, da schlichtweg kein Bus in der Region frei ist, heißt es auf der Facebookseite des Vereins.

Für Fans wie Torsten Drescher kein Problem. Zusammen mit vier weiteren Schlachtenbummlern fährt er mit dem Auto nach Stadtallendorf. Mit dabei ist dieses Mal auch Partysänger Patrick Vogel, der für die Gruppe eine Art "Glücksvogel" ist. "Jedes Mal, wenn er dabei ist, lässt die TSG keine Punkte liegen. In all den Spielen, bei denen er dabei war, - 30 an der Zahl - hat die TSG erst ein Gegentor bekommen und einmal Unentschieden gespielt, den Rest haben die Eyach-Kicker gewonnen", erzählt Drescher.

Die Fahrt nach Hessen wird die bisher längste für die "1848 Supporters". Nach Stadtallendorf sind es einfach um die 400 Kilometer. "Das ist der bisher weiteste Weg, den wir für die TSG zurücklegen", erzählt er. Um Punkt 7 Uhr will die Truppe starten. Von Winterlingen-Harthausen, wo Drescher lebt, geht's über Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Frankfurt und Gießen bis in den Landkreis Marburg-Biedenkopf, in dem Stadtallendorf liegt.

"Wir sind keine Ultras"

Drescher rechnet mit 4,5 Stunden Fahrt. Dort angekommen, geht es nach einem Mittagessen gleich ins Stadion, um vielleicht auch zusammen mit den Fans von Stadtallendorf ein Bier zu trinken. "Wir sind keine Ultras", sagt er. Wir feiern friedliche Fußballfeste, gern auch mit den gegnerischen Fans.

Natürlich hat das Quintett auch die üblichen Fanutensilien wieder dabei, um die Mannschaft lautstark zu unterstützen.

Wer den Weg nicht nach Stadtallendorf findet, kann über die Facebookseite der TSG Balingen und Instagram etwas an dem Auswärtsspiel der Balinger teilnehmen. Torsten Drescher informiert über beide Kanäle die daheimgebliebenen Fans. "Natürlich aus TSG-Sicht, aber immer ernsthaft und ohne den Gegner zu beleidigen", bekräftigt er.

Dass er auf einmal für die TSG tickert, hat sich einfach so ergeben. "Ich habe früher schon auf meinem privaten Profil viel über die TSG Balingen gepostet. Das hat sich rumgesprochen und irgendwann sind dann die Verantwortlichen auf mich zugekommen."

Am Ende des Tages hofft der 44-Jährige natürlich auf einen Sieg der TSG-Kicker und viele Jubel-Posts. Schließlich will die Truppe auch auf dem Rückweg etwas zu Feiern haben. Wenn es anders kommt, sei dies auch nicht schlimm, verrät er uns. "Egal ob Sieg oder Niederlage: Wenn das Spiel vorbei ist, fiebert man schon dem nächsten entgegen."

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