Ein voller Erfolg war das Finale mit der Rockabilly-Band „Late Castle And He White Autumn“. Inzwischen seit 17 Jahren sorgen die Musiker aus dem Bregtal für gute musikalische Unterhaltung in der ganzen Region. Und auch im Festzelt auf dem Marktplatz herrschte bei dem „Rock ’n’ Roll vom Feinsten“ mit alten und neuen Hits eine Bombenstimmung. Foto: Stefan Heimpel

Eine durchweg positive Bilanz zog Bürgermeister Josef Herdner von der letzten Furtwanger Kulturwoche in seiner Amtszeit.

Herdner zog eine kurze Bilanz über 14 Jahre Kulturwoche in Furtwangen, die sich immer wieder verändert und angepasst hat. Gleichzeitig machte er aber auch deutlich, dass in Zeiten knapper Kassen die Haushaltsstrukturkommission auch die Ausgaben für die Kulturwoche auf den Prüfstand stellen muss.

 

Es waren wieder durchweg gelungene Veranstaltungen in diesem Jahr, so Bürgermeister Herdner. Hervorragend war vor allem auch das Finale mit der Rockabilly-Band „Late Castle And He White Autumn“. Inzwischen seit 17 Jahren sorgen die Musiker aus dem Bregtal für gute musikalische Unterhaltung in der ganzen Region. Und auch im Festzelt auf dem Marktplatz herrschte bei dem „Rock´n´Roll vom Feinsten“ mit alten und neuen Hits eine Bombenstimmung.

Einheimische Akteure stets dabei

Auch Herdner zeigte sich beeindruckt von dem sehr guten Besuch an diesem Abend. Die anderen Veranstaltungen seien ebenso durchweg gut angekommen. Schon der Auftakt am Montag mit der Country Band Black River Jukebox war gelungen.

Fester Bestandteil der Kulturwoche sind immer einheimische Akteure. Jedes Jahr mit dabei ist die Jugendmusikschule Furtwangen-St. Georgen mit einem bunten Programm und präsentiert hier ihre vielseitige Arbeit. Am Mittwoch waren in diesem Jahr Harmonikavereine aus Furtwangen zu hören. Schließlich habe man am Donnerstag wieder einmal etwas ganz anderes versucht mit dem „Hörwerke e.V.“ aus Freiburg und seinen „Sagen & Legenden aus dem Schwarzwald“ gespielt und vertont.

Lohnt sich der Aufwand?

Der Dank Herdners galt den vielen Helfern und Verantwortlichen gerade auch in der Verwaltung, die auch seine letzte Kulturwoche zu einem Erfolg werden ließen. 14 Jahre lang habe sich das Konzept bewährt und sei immer gut gelungen. Dabei habe es eine interessante Entwicklung gegeben. Ziel war es damals, etwas auf die Beine zu stellen, um etwas mit den Furtwangern für Furtwanger umzusetzen. Im Lauf der Jahre habe man viele Erfahrung gesammelt und auch darauf reagiert. Am Anfang habe man sehr einfach agiert, war aber beispielsweise vom Wetter abhängig. Man habe sich damals an etwas Neues herangewagt, das sich dann sehr gut entwickelte. Auch bei den Besuchern kamen die Angebote immer gut an. Nicht zuletzt gab es immer, gerade auch in diesem Jahr wieder, viel positive Rückmeldung von den Vereinen, die während der Veranstaltungen im Festzelt die Gäste bewirteten.

Natürlich würde er sich freuen, wenn diese Tradition weiter gepflegt werden kann. Aber er sei sich auch bewusst, dass man im Rahmen der Haushaltsberatungen auch über solche Veranstaltungen reden müsse. Denn der finanzielle Aufwand ist trotz der langjährigen Unterstützung durch viele Sponsoren inzwischen enorm. In diesem wie im vergangenen Jahr lagen die Kosten für die Kulturwoche, so Bürgermeister Herdner, bei jeweils rund 25 000 Euro. Davon wurden dann 6500 Euro durch Sponsoren übernommen. Aktuell tage regelmäßig die Haushaltsstrukturkommission. Hier müssen auch solche Veranstaltungen auf den Prüfstand: Wie viele Bürger erreicht man tatsächlich mit einem solchen Angebot? Lohnt sich der Aufwand?