Nach den Umbaumaßnahmen am Otto-Hahn-Gymnasium war es der Stadt ein Anliegen, auch der Kunst einen Raum zu geben und der Schule ein neues kreatives Markenzeichen zu verpassen.
Ein Tor am Furtwanger Otto Hahn Gymnasium (OHG) bietet nun mit seinem Blick auf Furtwangen „Impressionen einer Industriestadt“ , so Bürgermeister Herdner bei der Übergabe des Kunstwerks. Bei einer Sitzung der Sparkassen-Stiftung, so schilderte Herdner, sei die Idee entstanden, hier ein passendes Kunstwerk zu installieren.
Der Furtwanger Künstler Hubert Rieber und der Galerist Stefan Simon machten sich dann auf die Suche nach einem Kunstwerk, das zu diesem Schulzentrum passt. Schließlich entschieden sie sich für „Das Tor“ von Felix Rombach. Dabei, so Stefan Simon, gab es ein besonderes Erlebnis. Denn der bekannte Metall-Künstler Felix Rombach stammt aus Vöhrenbach und hat selbst das OHG besucht.
25 Jahre nach seinem Realschulabschluss kam er nun zurück, um sein Kunstwerk zu übergeben. Es sei außergewöhnlich, dass an einem Kunstwerk einer Schule ein Künstler mitwirkt, der zuvor selbst diese besuchte, so Stefan Simon im Gespräch.
Bürgermeister beeindruckt
Bürgermeister Josef Herdner zeigte sich beeindruckt von diesem großen Tor aus Metall. Hier habe man einen „tollen Blick“ auf das Bregtal und in alle Richtungen. Somit gebe es nun ungewöhnliche „Impressionen einer Industriestadt“. Sein Dank galt allen denen, die dies ermöglicht hatten.
Der Künstler Felix Rombach selbst schilderte, dass dieses Kunstwerk acht Jahre lang an einem Busbahnhof in Groß-Gerau stand, bevor er es nun zurück an „seine“ Schule bringen konnte.
Dieses Tor stehe nach beiden Seiten offen. Die Schüler können dadurch hinaus in die Welt gehen, aber jederzeit auch wieder zurückkommen.
Starke Veränderung
Ein besonderer Dank galt auch seiner Familie, die auch an der Feier teilnahmen. Gleichzeitig erinnerte er sich selbst an seine Schulzeit. Die Schule habe sich in den vergangenen 25 Jahren stark verändert, und dies zum Guten. Als Beispiel nannte er die Mittagspause, wenn man schnell in die Stadt rennen musste, um etwas zu essen. Heute wird den Schülern an der Schule eine Mensa geboten.
Darüber hinaus sei das Gebäude nun viel heller und freundlicher als damals. Nachdem Herdner und Felix Rombach gemeinsam das rote Band durchschnitten und damit das Kunstwerk seiner Bestimmung übergeben hatten, stießen die Beteiligten noch mit einem Gläschen Sekt an.
Das Kunstwerk, so ergänzte Bürgermeister Herdner auf Nachfrage, wird von der Stadt finanziert. Allerdings hofft man hier auch auf Unterstützung durch Spenden, als Ziel nannte er hier 10 000 Euro. Erste Spenden seien bereits eingegangen.