Es ist geschafft: Das Brennholz ist verladen und gesichert. Foto: Feuerwehr

Brennholz für die Flutopfer im Ahrtal: auch die Furtwanger Feuerwehr beteiligte sich an einer von der Feuerwehr Niedereschach initiierten Aktion und lieferte am Dreikönigstag Brennholz nach Niedereschach, das von dort mit einem großen Hilfstransport zu den Flutopfern transportiert wird.

Furtwangen - Für die Menschen im Ahrtal sind die Folgen der Flutkatastrophe noch lange nicht vorbei. In vielen Häusern ist noch nicht an eine Wiederherstellung zu denken, und viele Menschen leben nur notdürftig in einzelnen Räumen ihrer Häuser, und auch die Versorgung mit Strom und Wärme ist weiterhin oft schwer. Als Knut Sattler, der stellvertretende Abteilungskommandant Fischbachs, einen Brennholz-Hilferuf seiner Verwandten erreichte und er seinen Feuerwehrkameraden davon berichtete, rannte er offene Türen ein. Alle sagten ihre Unterstützung und tatkräftige Hilfe für die angedachte und nun realisierte Brennholz-Sammelaktion zu. Die Aktion erfolgt in Zusammenarbeit mit den offiziellen Stellen im Krisengebiet, insbesondere mit dem Malteser-Hilfsdienst Koblenz sowie mit Unterstützung vieler Feuerwehren und des Kreisfeuerwehrverbandes.

Hilferuf stößt auf große Resonanz

Die Feuerwehr Niedereschach als Organisator dieser Organisation hatte diesen Hilferuf vor allem über die sozialen Medien publik gemacht und eine enorme Resonanz erhalten. Auch in Furtwangen kam dieser Hilferuf an und sorgte gleich für viel Aktivitäten.

Am Morgen des Dreikönigstages wurde fleißig Brennholz verladen für die Betroffenen im Ahrtal.

Die Abteilungen Schönenbach, Linach und Neukirch brachten eine ordentliche Menge Brennholz nach Schönenbach, dort wurde es verladen und gesichert. Die große Menge Brennholz wurde nach Niedereschach gebracht. Von dort aus geht es ins Ahrtal, zu den Betroffenen die auf die Brennholzspende dringend angewiesen sind.

An Sammelstellen herrscht Hochbetrieb

Jürgen Wahl von der Abteilung Schönenbach dankte allen Beteiligten der Furtwanger Abteilungen an dieser Aktion. Ein Dank galt auch ausdrücklich der Familie Hepting, die für die Fahrzeuge, für Transport und Beladung sorgte. Nicht zuletzt gab es ein großes Lob für die Feuerwehr Niedereschach "für die gute Organisation der großartigen Aktion".

An den Sammelstellen beim Fischbacher Schmiedesteighaus und bei der Eschachhalle in Niedereschach herrschte dann Hochbetrieb. Aus Niedereschach, dem gesamten Umland und teils sogar aus den Nachbarlandkreisen Rottweil und Tuttlingen fuhren Autos mit Anhänger, Kleinlaster und Traktoren vor und lieferten trockenes, teils sogar ofenfertiges Holz an. Bereits am Freitag sollte der Transport dann nach Koblenz gehen, wo das Holz den Maltesern übergeben wurde.