Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Furtwangen Zweiter Corona-Fall im Pflegeheim St. Cyriak

Von
Im Pflegeheim St. Cyriak hat sich eine Bewohnerin mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Liebau

Furtwangen - Im Pflegeheim St. Cyriak hat sich eine Bewohnerin mit dem Coronavirus angesteckt. Die Betroffene befindet sich im Klinikum, für die Mitbewohner steht nun Quarantäne an.

Das Pflegeheim St. Cyriak hat nun den ersten Coronafall in den Reihen der Bewohner zu beklagen. Wie Einrichtungsleiter Benedikt Spath bekannt gab, befindet sich die hochbetagte Frau im Schwarzwald-Baar Klinikum in Donaueschingen. "Sie kam zunächst als asymptomatische Patientin ins Krankenhaus", berichtet Spath. Das heißt: Einen Verdacht auf eine mögliche Infektion mit COVID-19 habe es zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben. Am Dienstag sei schließlich der Anruf gekommen, dass sie positiv auf das Virus getestet wurde.

Bewohner sind in Quarantäne

"Wir haben daraufhin sofort weitere Hygienemaßnahmen ergriffen, unsere Mitarbeiter sind mit Schutzausrüstung im Einsatz", so der Einrichtungsleiter im Gespräch mit unserer Zeitung. Er hoffe, dass diese – trotz der großen Nachfrage derzeit – weiter für die Pflegekräfte und das weitere Personal zur Verfügung steht.

Darüber hinaus habe man die Bewohner des betroffenen Wohnbereichs für 14 Tage in "häusliche Quarantäne" geschickt. "Die 32 Bewohner müssen deshalb auf ihrem Zimmer bleiben und erhalten dort auch ihr Essen", so Spath. Er hofft gemeinsam mit seinem Team, dass sich die psychischen Auswirkungen dieser Quarantäne in Grenzen halten. Die Angehörigen seien unverzüglich über den Vorfall und die Auswirkungen informiert worden, berichtet Spath, der in dieser Angelegenheit weiterhin voll auf Transparenz setzt.

Es sei ihm deshalb auch ein Anliegen zu betonen, dass die Infektion der Bewohnerin nicht auf den positiv getesteten Mitarbeiter zurückzuführen ist, der sich gemeinsam mit 19 weiteren Angestellten in Quarantäne befand. Diese seien seit dem 3. April wieder im Pflegeheim, Auffälligkeiten habe es allerdings keine gegeben.

"Wir werden alles Menschenmögliche machen, um weitere Infektionen zu verhindern", betont Spath, der in Kontakt mit dem Gesundheitsamt steht.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.