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Furtwangen Was tun mit dem Stadiongelände ?

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Die Tennishalle hinter dem Fuitwanger Bregstadion. Foto: Liebau Foto: Schwarzwälder Bote

Was tun mit dem Stadiongelände? Diskussionsbedarf hatte der Furtwanger Gemeinderat dazu in seiner jüngsten Sitzung.

Furtwangen. Diskutiert wurde vor allem die Zukunft des Geländes hinter dem Stadion, die auch künftig sportlichen Zwecken vorbehalten sein soll.

Der Bebauungsplan Sportzentrum Breg wurde 1973 erstellt, um das Gelände rund um das Bregstadion vor allem für sportliche Belange zu sichern.

Aber nicht alle geplanten Elemente wurden realisiert, zum Teil auch deutliche Änderungen im Lauf der Jahre akzeptiert und hier beispielsweise zwei Einfamilienhäuser und auch die Tennishalle mit Betriebsleiter-Wohnung und Gaststätte errichtet.

Darüber hinaus wird das Gebäude der Kleintierzüchter und das dahinter errichtete gewerbliche Gebäude, die jeweils im Wege der Befreiung genehmigt wurden, planungsrechtlich abgesichert.

Für die vom "SV 69" als Hammerwurf-Platz genutzte erste Fläche direkt hinter dem Bregstadion wird als Mischgebiet für sportliche Einrichtungen ebenso wie für Nutzung für Wohnungen und Gewerbe ausgewiesen. Dies sollte ebenfalls für die zweite Fläche gelten, also das Gelände, auf dem aktuell die eigentliche Tennishalle steht.

Mit der Ausweisung als Mischgebiet wollte die Verwaltung spätere Nutzungsänderungen beispielsweise für Wohnbebauung etwas vereinfachen. Hier gab es allerdings von Ulrich Mescheder (UL) und Anja Siedle (FWV) Bedenken, ob hier weiter problemlos dann Sportanlagen errichtet werden können. Vor allem Rainer Jung (FWV) sah darin die Gefahr, dass bei bestimmten Interessen von Investoren auf den Gemeinderat sehr leicht Druck ausgeübt werden könnte, die im Bebauungsplan dann ja schon vorgesehene andersartige Nutzung zu genehmigen.

Auch Karin Jäger (UL) wollte hier kein Gewerbe zulassen und Odin Jäger plädierte dafür, diese Möglichkeit nicht in den Bebauungsplan zu schreiben, damit man sich bei Verwaltung und Gemeinderat dann auch traut, entsprechende Wünsche abzulehnen.

Bürgermeister Josef Herdner verstand diese Argumentation und damit wurde der Passus für eine andere als sportliche Nutzung für dieses Gelände wieder aus der Planänderung heraus genommen. Damit ist auf jeden Fall die Nutzung dieses Bereiches auch künftig für Sport reserviert.

Beim erste Abschnitt, dem Gelände des Rasenkraftsports, besteht diese Gefahr nicht, da dieses im Eigentum der Stadt sei und diese somit direkt Einfluss auf eine weitere Nutzung hat. Lediglich der dritte Abschnitt, auf dem aktuell das kleine Restaurant und die Wohnung des Betreibers stehen, sind künftig als Mischgebiet ausgeschrieben, wo Gewerbebetriebe, Einzelhandel und Vergnügungsstätten sowie Beherbergungsbetriebe errichtet werden können.

Ein weiteres Thema war die Außenbereichssatzung Schweizer Hof in Neukirch. Denn wie bereits aus dem Ortschaftsrat berichtet, scheitert ein Bauantrag für eine Halle von zwei Unternehmen daran, dass in dem Gebiet bisher keine Gewerbebetriebe zulässig sind. Eine entsprechende Änderung soll nun in die Satzung aufgenommen werden, die nun zu diesem Zweck auch öffentlich ausgelegt wird.

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