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Furtwangen Vollblutpädagoge und Organisationstalent

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Nach der Aufführung des Songs "Legendary Heriberty" in angemessener Abendgarderobe überreicht OHG-Sekretärin Annette Winterhalder zwei von ihr angeregte Erinnerungsalben voller persönlicher Beiträge aus dem Kollegium, (im Bild von links): Schulleiter Andreas Goldschmidt und als "Backing Voices" die Realschullehrerinnen Lorena Groß und Nadine Kromer.Foto: Janke Foto: Schwarzwälder Bote

Furtwangen. Nach über 40 Dienstjahren und nach 28 Jahren Tätigkeit am Otto-Hahn-Gymnasium mit Realschule Furtwangen wurde Studiendirektor Heribert Streit in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. 2006 wurde er als Nachfolger von Waldemar Wohlfeil zum stellvertretenden Leiter der Gymnasialabteilung berufen.

"Legendary Heriberty"

Sein außergewöhnliches Engagement zum Wohle der Schüler und die hohe Wertschätzung seiner Tätigkeit seitens des Kollegiums waren der Grund, dass ihm von der Lehrerschaft ein mehrstündiges Abschiedsfest am letzten Schultag bereitet wurde. Schulleitung, Personalrat und Fachkollegen überreichten ihm zahlreiche phantasievolle Geschenke, und es kam zur Aufführung von gleich drei umgedichteten Songs. Insbesondere der Song "Legendary Heriberty", frei nach dem Hit von Welshly Arms mit hochvitaler Lehrerband, Solisten und Backing Voices sowie Tänzerinnen in gestyltem Outfit zeugte davon, dass die Schulgemeinschaft von einem der prägendsten Gesichter der letzten Jahrzehnte Abschied nehmen muss.

Schulleiter Andreas Goldschmidt betonte, dass sein Kollege aus verschiedenen Gründen ein besonderer Gewinn für die Schule gewesen sei. So verkörpere er durch seine eigene Schulzeit am altsprachlichen Friedrich-Gymnasium in Freiburg sowohl das humanistische Bildungsideal als auch durch seine Unterrichtsfächer Mathematik und Physik das naturwissenschaftliche Denken. Auch die ehemalige Schulleiterin Ursula Kiefer, die zehn Jahre mit Heribert Streit das Gymnasium leitete, bestätigte in ihrer Laudatio, dass es in Furtwangen eine ungewöhnlich einvernehmliche Zusammenarbeit von Lehrkräften der naturwissenschaftlichen und der sprachlich-geisteswissenschaftlichen Fächer gebe. Zu diesem Klima des Teamworks mit gegenseitiger Wertschätzung habe Heribert Streit maßgeblich beigetragen. So sei ihm auch der Spagat zwischen gewissenhafter Wahrnehmung der Schulleitungsaufgaben einerseits und der Integration in das Kollegium andererseits scheinbar mühelos gelungen.

Beide Schulleiter stellten me das große Organisationstalent insbesondere bei der sehr anspruchsvollen Organisation des Abiturs über viele Jahre hinweg heraus. Gleichzeitig war der Vollblutpädagoge bei der Schülerschaft wegen seines ausgeprägten Gerechtigkeitsempfindens und aufgrund des kompetenten Fachunterrichtes hoch angesehen und beliebt.

Personalratsmitglied Sebastian Eisele bedankte sich im Namen des gesamten Kollegiums bei einem scheidenden Mitglied der Schulleitung, das die Tür seines Büros – direkt an der Schwelle zum Lehrerzimmer gelegen – stets weit geöffnet hielt. Er war so für alle organisatorischen, aber auch menschlichen Belange zur zentralen Anlaufstelle für alle Lernenden und Lehrenden am OHG/RS geworden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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