Jubiläum: Große Feier aus Anlass des 150-jährigen Bestehens
Ein Bilderbuchfest feierte an zwei Tagen die Firma Koepfer aus Anlass des 150-jährigen Bestehens des Unternehmens. Alles war perfekt organisiert. Über 700 Gäste fanden sich am Freitagabend in dem eigens aufgebauten Festzelt ein.
Furtwangen. Mit einem durchgestylten Programm, das professionell durch Rolf Benzmann von Regio-TV moderiert wurde, wurden Mitarbeiter, Geschäftsfreunde sowie Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft unterhalten.
Gekommen waren nicht nur die Abgeordneten Martina Braun, Karl Rombach und Thorsten Frei, sondern auch eine chinesische Delegation der Niederlassung in Changzhou.
Besondere Würze boten die Talkrunden mit Bürgermeister Josef Herdner, Landrat Sven Hinterseh, der Betriebsratsvorsitzenden Karoline Koslowski und den Mitgliedern der Geschäftsführung Thomas Kampmann und Bernd Angst. Sie bekundeten kommunalen Wert, Einsatzfreude von Management und Belegschaft, Standortsicherheit, Entscheidungs- und Veränderungswillen sowie Zuversicht in die Zukunft des Unternehmens.
Hauptredner war Dieter Teufel, Präsident der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Er gratulierte zum außergewöhnlichen Jubiläum und überreichte eine Ehrenurkunde an Geschäftsführer Thomas Koepfer. Das Gründungsjahr 1867 lag in einer Zeit des Aufbruchs, die bis in den Schwarzwald wirkte — Auftakt für ein aufwärts strebendes Unternehmen. Man könne stolz sein und optimistisch in die Zukunft, auf beharrliches Verfolgen von Zielen und Weltoffenheit blicken. Enorm seien die gesellschaftliche Bedeutung, die Erfolge im heimatlichen Bereich sowie in der weltweiten Wirkung. "Man hat sehr viel richtig gemacht, was Respekt fordert für alle, die daran beteiligt waren", meinte Teufel und es gehe rasch weiter mit neuen Produkten und gutem Know How.
Geschäftsführer Thomas Koepfer lobte die bewiesene Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft und dankte allen Mitarbeitern, Geschäftspartnern sowie dem Organisationsteam um Elke Nock. Sein Blick in die Firmengeschichte bewies die Entwicklung aus kleinen Anfängen bis zum modernen, weltweit agierenden Unternehmen. Interessant war die Betrachtung des Jahres 1892 von Meister Zipfel, als man noch zwölf Stunden und samstags arbeitete. Angesichts von Kriegen, Wirtschaftskrise und Inflation meinte Koepfer "man hat überlebt" und nichts konnte das Unternehmen ruinieren. Es gebe aber kein Ausruhen. Gefragt seien Mut, Bereitschaft zur Veränderung, Lösung von Problemen und eine kompetente Mannschaft.
Während das Menü serviert wurde, boten "Rolph Royce & Candy Andy" ansprechende Hintergrundmusik und verblüffende Effekte erzielte der Weltmeister der Illusion Julius Frack mit Cindy. Frage war schließlich, wie kam das Koepfer-Auto auf die Bühne? Interessante Filmstreifen beleuchteten die Firmengeschichte und Rambazamba bot gegen Mitternacht die Furtwanger Guggemusik.