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Furtwangen Tino Leiber ist das2000. Baby

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Die Hebammen Melanie Pfeiffer und Kerstin Hellenthal (von links) sowie Oberbürgermeister Jürgen Roth (rechts) freuen sich über das 2000. Baby im "s’Hebammenhaus": Tino mit seinen Eltern Carina und Hartwig Leiber und Bruder Marek. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder Bote

Furtwangen/VS-Villingen. Tino Leiber ist gerade einmal fünf Wochen alt und hat es schon zu einer kleinen Berühmtheit gebracht. Der winzige Furtwanger ist das 2000. Baby, das seit Gründung des "s’Hebammenhaus" 2007 hier zur Welt kam. Mit seinen Eltern Carina und Hartwig sowie dem dreijährigen Bruder Marek ließ sich der Kleine jetzt auch von Oberbürgermeister Jürgen Roth offiziell begrüßen und beschenken.

Am 5. August ließ Tino nicht lange auf sich warten: Eineinhalb Stunden nach Ankunft im Geburtshaus neben dem Villinger Hallenbad war er da.

Dass es eine Wassergeburt war, hatte mit der Nachbarschaft indes nichts zu tun- "wir haben uns für die Badewanne entschieden", sagt der Vater, der sehr gerne davon erzählt, dass er, wie schon bei seinem Ältesten, die Geburt aktiv mitgestaltete. Man habe im Hebammenhaus die Selbstbestimmtheit in dennoch geborgener Atmosphäre geschätzt, sagt Carina Leiber.

Melanie Pfeiffer und ­Kerstin Hellenthal sind zwei von derzeit 13 Hebammen im "s’Hebammenhaus", die sich hier als "Partnerinnengesellschaft ohne Geschäftsführung" organisiert haben. Im November und Januar werden zwei weitere Hebammen "freiberuflich, selbstständig und gleichwertig" dazustoßen.

Die Nachfrage nach ambulanten Geburten und nach Hausgeburten sei ungebrochen, sagt Melanie Pfeiffer. Daher wünsche man sich, nicht länger das einzige Geburtsthaus in der Region zu sein. Gleichwohl sind derlei Einrichtungen nach wie vor recht selten, die nächsten gibt es in Freiburg und demnächst am Bodensee. Wenngleich nicht mit Nachdruck, beschäftige man sich deswegen durchaus mit Expansionsgedanken, sagt Kerstin Hellenthal. Das oberste Prinzip sei jedoch "Qualität vor Quantität". Das Corona-Virus spielte im "s’Hebammenhaus" bisher zum Glück keine Rolle.

Die Daten der Gebärenden werden intensiv abgefragt, positiv Getestete oder werdende Mütter in Quarantäne grundsätzlich an das Klinikum verwiesen. "Bisher hatten wir aber noch keinen Fall", sagt Melanie Pfeiffer. Bei Hausgeburten, für die die Hebammen maximal 30 Kilometer weit fahren und die etwa ein Drittel aller Geburten ausmachen – Tendenz steigend, sorgt der Inhalt des "Coronakoffers" für größtmöglichen Schutz der Geburtshelferinnen.

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