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Furtwangen Studium zur Medizintechnik

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Furtwangen (sh). Beim ersten Gesundheitskongress (wir berichteten) wurde auch ein neuer Studiengang vorgestellt: physikalisch-technische Medizin.Es handelt sich dabei um ein online-Master-Studium. Und bei der Lehre kooperieren Hochschule, Universität Freiburg und Universitätsklinikum. Der Referent hat ebenfalls enge Beziehungen zu Furtwangen.

Professor Josef Guttmann stammt zwar aus Lörrach, hat aber in den 70er Jahren an der Hochschule Furtwangen Feinwerktechnik studiert.

Guttmann leitet nun als Bio-Physiker die Arbeitsgruppe "klinische Atemphysiologie" der Universität Freiburg und ist wesentlich an dem neuen Studiengang beteiligt. Verheiratet ist er übrigens mit Barbara Rieber von der hiesigen Schreinerei Rieber.

Der neue Studiengang physikalisch-technische Medizin ist ein Master-Studiengang, also eine Weiterbildung, für approbierte Ärzte. Er wird als Onlinestudium abgewickelt. Etwa 80 Prozent der Inhalte werden über das Internet vermittelt. Lehreinheiten gehören dazu ebenso wie auch Vorlesungen im Netz.

Dabei habe sich bereits in der kurzen Zeit seit Einführung dieses Studienganges herauskristallisiert, dass der Anteil der Online-Inhalte sogar noch steigen sollte. Am Ende sollen nur noch etwa zehn Prozent in speziellen Einheiten vor Ort vermittelt werden.

Ziel des Studienganges ist es, Medizinern eine entsprechende technisch-physikalische Ausbildung zu vermitteln. Denn der Blick in eine moderne Arztpraxis oder gar in eine Intensivstation und den Operationssaal zeigt, wie viel Technik hier die Medizin unterstützt. Es gelte, Ingenieurwesen und Medizin einander näher zu bringen: Den Ingenieuren müsse mehr Wissen aus dem Bereich der Medizin vermittelt werden, den Ärzten mehr Technik-Wissen.

Nur unter solchen Umständen könnten die Möglichkeiten der modernen Technik auch in vollem Umfang zum Wohle des Patienten eingesetzt werden. Dazu gehört, dass schon bei der Beschaffung solcher Geräte für große Praxen oder Kliniken entsprechendes Fachwissen eigentlich Grundvoraussetzung ist.

Und nicht zuletzt wird die Simulation im Rahmen der Aus- und Weiterbildung für Ärzte immer wichtiger. Was für Piloten selbstverständlich ist, sollte auch für Ärzte möglich sein: In simulierten Situationen die richtigen Maßnahmen ergreifen und Geräte einsetzen, ohne dass Patienten gefährdet werden. Zunehmende Bedeutung gewinnt auch die Telemedizin, also die Vernetzung etwa von Arztpraxen mit großen Kliniken.

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