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Furtwangen Stolze Chronik des Tennisclubs

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Einhundert Jahre existiert der Tennisclub Furtwangen. Nur eine kleine Feier kann es zum Jubiläum geben. Hier präsentieren Vorsitzender Klaus Rapp die Festschrift und Autor Dieter Meyer die beachtliche Chronik.Foto: Kouba Foto: Schwarzwälder Bote

Furtwangen-Schönenbach. 100 Jahre existiert der Tennisclub Furtwangen (TCF). Eigentlich hätte eine große Jubiläumsfeier stattfinden sollen. Doch angesichts der Corona-Pandemie musste man sich auf eine kleine Fete beschränken.

Dazu konnte Vorsitzender Klaus Rapp im "Löwen" neben einigen Vereinsmitgliedern, dem Organisationskomitee, auch Bürgermeisterstellvertreter Manfred Kühne, die Gemeinderäte Isolde Grieshaber (UL) und Heinz Guhl (SPD) sowie Vertreter der Verwaltung willkommen heißen. Rapp verwies darauf, dass man sich bereits seit 2018 auf das Fest vorbereitete, aber "nur" der heutige Abend möglich wurde.

Dafür gebe es eine Überraschung. Professor Manfred Kühne, selbst Mitglied und ehemaliger Vorsitzender unterstrich, dass der TCF ein "ziemlich leiser" Verein war, denn alles wurde selbst gemacht und finanziert. Er hoffe auf Nachwuchs, denn als Aushängeschild dürfe "das Kind des Vereins" Dominik Koepfer gelten.

Da Furtwangen Sportstadt sei, habe die Verwaltung die Wege für den Verein frei gemacht und auch für das Hallentraining eine akzeptable Lösung gefunden. Mit seinem Dank und besten Zukunftswünschen verband Kühne die Übergabe eines willkommenen Kuverts.

Auf Churchills Spuren

Als Höhepunkt des Abends trat Dieter Meyer, der die Chronik in doppelter Form schuf, hervor. Der Vereinsforscher habe sein Hauptaugenmerk auf Plätze und Vorstände verlegt. Dreimal wurde der TCF gegründet. 1920 war in der "Sonne" die erste Taufe. Meyer verwies darauf, dass der weiße Sport bereits 1885 in Bad Boll/Wutachschlucht mit eine Rasentennisplatz einzog, den auch Winston Churchill genutzt haben soll.

Mittlerweile hat der TCF neun Plätze geschaffen. Nicht leicht war wegen Naturschutzes die Einrichtung im Schönenbacher "Sonnengrund", der erst durch Vermittlung der Familie Koepfer beim Regierungspräsidium Gehör fand und gebaut werden konnte. Erfolgreich waren die 1970er-Jahre, als man 300 Mitglieder zählte. 1945 musste wegen des Krieges die 25-Jahrfeier ausfallen, aber 1970 konnte mit Turnieren und Festhallen jubiliert werden, jedoch konnten über die Festivitäten von 1995 keine Unterlagen gefunden werden. Stolz ist Meyer auf ein von Peter Römer gemaltes Bild mit Blick Richtung Schönenbach, das in einer Fotografie sein Pendant erhielt.

Das Geheimnis um die Drucke lüftete Meyer schließlich mit der Übergabe an die Gäste. Dank gab es vom Vorsitzenden Klaus Rapp, der die großartige Leistung lobte. Die umfangreiche, bebilderte und getextete Chronik, die 190 Seiten umfasst und die 88-seitige Festschrift, die durch rund 50 Sponsoren ermöglicht wurde, seien ein Teil Zeitgeschichte Furtwangens.

Die Festschrift ist für zwei Euro bei Sport-Klausmann, im Museumsgasthaus Arche, Rapps Apotheken und bei Ralf Dorer zu erhalten. Zusatzspenden sind möglich. Die Chronik in Buchform kann man für 20 Euro bei Ralf Dorer, Dieter Meyer, der Lindenapotheke, der Papeterie Besenfelder und der Apotheke am Markt erwerben.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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