Die Flagge Tibets wird am Samstag auf dem Rathaus in Furtwangen gehisst. Foto: Weißbrod Foto: Schwarzwälder Bote

Aktion: Solidarität wird am Samstag in Furtwangen bekundet

Furtwangen. Am Samstag hisst die Stadt am Rathaus die tibetische Flagge und beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne "Flagge zeigen für Tibet!" der Tibet-Initiative Deutschland.

Die Stadt Furtwangen im Schwarzwald setzt damit anlässlich des tibetischen Volksaufstandes von 1959 ein starkes Zeichen der Solidarität mit dem tibetischen Volk. In Tibet werden Menschenrechte nach wie vor massiv verletzt. Die Aktion soll auf diese Ungerechtigkeit aufmerksam machen.

Flagge zu zeigen bedeutet, Stellung zu beziehen gegen die anhaltende Gewalt und Unterdrückung in Tibet und für das legitime Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung einzustehen. Tibet ist seit 1949/50 von China besetzt. Am 10. März 1959 erhob sich das tibetische Volk gegen die chinesische Besatzungsmacht. Tausende Tibeter versammelten sich in Lhasa, um den Dalai Lama vor der chinesischen Gefangennahme zu schützen.

Der Dalai Lama musste ins Exil fliehen, der Aufstand wurde von der Volksbefreiungsarmee blutig niedergeschlagen. Mindestens 87 000 Tibeter kamen dabei ums Leben. Als Folge der anhaltenden Unterdrückung in Tibet leben heute 150 000 der sechs Millionen Tibeter im Exil.

Weitere Infos zur Kampagne der Tibet-Initiative unter www.tibet-flagge.de