Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Furtwangen Sporthalle wird teuer

Von

Furtwangen (sh). Vergeben wurden vom Gemeinderat verschiedene Sanierungsarbeiten in der Sporthalle Oberer Bühl für insgesamt 267 000 Euro, rund 50 000 mehr als geplant. Der größte Posten ist die Sanierung des Sportbodens und die Erstellung von Prallschutzwänden. Dieser Auftrag für die Firma SFS aus Ditzingen mit insgesamt 183 650 Euro liegt sogar gut 10 000 Euro unter dem veranschlagten Preis.

Sanierungs-Kosten in sieben Jahren verdoppelt

Eine deutliche Erhöhung gegenüber dem Plan ergab sich aber bei der Sanierung der Tribüne. 2013 hatte eine Fachfirma den Aufwand für die Sanierung auf rund 18 000 Euro geschätzt, nach der Begutachtung im Januar dieses Jahres betrug der Preis im Angebot allerdings 39 140 Euro.

Ein zweites Unternehmen, das ebenfalls die Tribüne begutachtete, stellte fest, dass die Tribüne nicht nach Brücke und Schlieren auf dem Boden hinterlässt und saniert werden muss, sondern dass auch die Laufrollen komplett ausgetauscht werden müssen. Das Angebot dieser Firma Astrid Maier Tribünenbau inklusive der Laufrollen lag nur knapp darüber mit 39 990 Euro und erhielt daher vom Gemeinderat den Zuschlag.

Weitere Zusatzkosten entstehen schließlich durch die Anschaffung neuer Sportgeräte. Denn bei einem Termin mit der Firma Benz im Dezember hatte sich herausgestellt, dass bei der Sanierung des Sportbodens auch die Einbauteile in den Boden für die Sportgeräte wie Stahlköcher, Bodenanker und Bodenhülsen komplett ausgetauscht werden müssen. Verantwortlich sind hier entsprechende Vorgaben der Unfallkasse Baden-Württemberg.

Unter anderem haben die neuen Geräte seit rund 20 Jahren durchweg quadratische Profile. Zu den neuen quadratischen Einbauteilen müssen daher auch neue Geräte mit dem entsprechenden Profil angeschafft werden. Außerdem müssen die Sprossenwände entsprechend den Vorgaben der Unfallkasse ersetzt werden. Die Komplettkosten betragen 43 200 Euro.

Artikel bewerten
1
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.