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Furtwangen Schwere Maschinen verunsichern Passanten

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Für das Thema Windkraft sind die Menschen in der Region sensibilisiert.Foto: © Massimo Cavallo/Fotolia.com Foto: Schwarzwälder Bote

Furtwangen/Elzach. Große Baumaschinen im Bereich des Loipenzentrums Martinskapelle sorgten kürzlich für Verunsicherung bei Passanten. "Was wird hier gemacht? Eventuell eine Windkraftanlage errichtet?", fragten sie sich. Die schweren Maschinen haben tatsächlich etwas mit einem Windkraftprojekt zu tun, aber mit einem bereits bestehenden. So ist von Andreas Markowsky, dem Geschäftsführer der Ökostromgruppe Freiburg, zu erfahren, dass in den vergangenen Wochen Reparaturarbeiten an der Windkraftanlage auf dem Rohrhardsberg auf Elzacher Gemarkung nötig waren. Hierzu habe mittels eines großen Kranes die etwa 100 Tonnen schwere Gondel vom Turm heruntergenommen werden müssen. Die Arbeiten am Drehkranz der Gondel seien aber bereits wieder abgeschlossen, betont Markowsky. Möglicherweise seien dabei Baufahrzeuge teilweise an besagtem Loipenzentrum vorübergehend abgestellt worden.

Die Anlage sei lediglich repariert, aber nicht vergrößert worden. Wobei es Pläne gebe, diese Anlage tatsächlich höher und effektiver zu gestalten.

Neue Anlage doppelt so hoch geplant

Aktuell habe die Windkraftanlage vom Boden bis zur Flügelspitze eine Höhe von 100 Metern. Die neue sei dann ungefähr doppelt so hoch und produziere fünf mal so viel Strom. Das Genehmigungsverfahren laufe. Gemeinderat und Bürgermeister von Elzach würden das Projekt befürworten. Es gebe aber noch offene Fragen, unter anderem zum Artenschutz. Er hofft, dass dieses oder nächstes Jahr die Genehmigung für den Tausch der bestehenden Anlage mit einer leistungsstärkeren erfolgt. Mit einer Fertigstellung rechnet Markowsky dann im Sommer des nächsten Jahres nach Baugenehmigung.

Die bestehende Windkraftanlage sei seit 2003 im Einsatz und laufe "sehr gut", so der Geschäftsführer.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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