Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Furtwangen Schon vor 30 Jahren vorbildlich

Von
30 Jahre alt ist der Kindergarten Neukirch geworden. Ein Grund zum Feiern. Foto: Schwer Foto: Schwarzwälder Bote

Auf den Tag genau feierte der Neukircher Kindergarten seinen 30. Geburtstag. Begeistert waren die Kinder vom Jubiläumstag im Kindergarten.

Furtwangen-Neukirch. Zunächst erhielt jedes Kind ein Geburtstagshütchen und anschließend machten sich alle auf zum Geburtstagsessen mit Saftcocktails, Laugenstangen, Berliner und einer Überraschung: Die Eltern brachten eine Geburtstagstorte vorbei mit dem Kindergartenlogo, der Schildkröte. Mit Partylicht im abgedunkelten Raum wurde abgerockt, dabei fielen tausende Glitzerkonfettis vom Himmel. Anschließend gab der Kindergarten noch einen aus: Geschenke für Kinder und Eltern.

Schließlich stieg von jedem Kind ein Wünscheballon zum Himmel. Überall konnte man die Ölbilder der kleinen Künstler während einer kleinen Vernissage bewundern..

Ein Blick zurück: Zum 10. September 1990 konnten 53 von 56 angemeldeten Kinder aufgenommen werden. Der Kindergartenbetrieb wurde mit zwei Regelgruppen aufgenommen, das pädagogische Personal nach und nach aufgestockt – bis die gesetzlichen Richtlinien erfüllt waren. Die Öffnungszeiten damals waren von 8 bis 12 Uhr und von 14. bis 16.30 Uhr. Nach zirka fünf Jahren merkten die pädagogischen Mitarbeiter, dass es in den geschlossenen Gruppen den Kindern zu eng wurde. 28 Kinder, gleichzeitig in einem Raum mit 70 Quadratmetern während der gesamten Öffnungszeit, da musste es zwangsläufig zu Rangeleien kommen. Nach und nach "öffneten" die beiden Gruppen und wurden gemeinsam mit den Kindern Bildungsbereiche eingerichtet. Das Konzept wurde belächelt, ja sogar von Erzieherinnen anderen Kindergärten kritisiert.

Doch es wurde bereits damals nach dem heutigen Orientierungsplan gearbeitet, gemäß der Vorgabe: Was will das Kind? Was braucht das Kind? Die Kinderzahlen blieben nahezu konstant bis zur Jahrhundertwende. Die Öffnungszeiten wurden dem Bedarf der Eltern angepasst und die ersten Schulkinder wurden aufgenommen. Es gab damals Mütter, die ihre Erwerbstätigkeit aufgeben mussten, weil die Kinder in die Schule kamen. So wurde im Jahr 2001 eine Regelgruppe in eine altersgemischte Gruppe umgewandelt, um berufstätige Mütter zu unterstützen.

Ab dem Jahr 2000 wurde an drei Tagen in der Woche eine durchgehende Betreuung mit einer warmen Mahlzeit angeboten. Der Förderverein katholischer Kindergarten St. Andreas gegründet 1996, unterstützt den Kindergarten. Zum Kindergartenjahr 2010/11 wurde die Betriebserlaubnis zur Betreuung von Kindern von 0 bis 14 Jahren in einer alterserweiterten Gruppe erteilt. Der Kindergarten ist ein "Haus - für alle Kinder", freut sich aber auch, wenn ältere Generationen auf uns zu kommen und ihm mit ihrem Wissen und Erfahrungen zur Seite stehen.

Heute werden Kinder in zwei Gruppen von zwei bis sechs Jahren betreut und folgende Betreuungsformen angeboten: Regelgruppe, verlängerte Öffnungszeit und Ganztagesbetreuung

Artikel bewerten
1
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.