Besonders viel Spaß macht den Kindern gleich zu Beginn des Nachmittags eine große Mauer aus Kartons, in die sie einfach hineinrennen können. Quelle: Unbekannt

Freizeit: Städtisches Ferienprogramm kommt langsam in Fahrt / Nachfrage in der ersten Woche gering

Einen ungewöhnlichen Verwendungszweck von Kartons demonstrierten bereits zum zweiten Mal die Teilnehmer am Sommerferienprogramm der Stadt Furtwangen.

Furtwangen. Wie bereits 2019 wurden unter der Regie von Kristin Tetzlaf von der Pfadfindergruppe der Royal Rangers Mauern gebaut und Geschicklichkeitsspiele veranstaltet.

Bei dieser Gelegenheit berichtete Stadtjugendpfleger Dirk Maute aber auch, dass in der ersten Woche des Ferienprogramms die Nachfrage relativ mager war. Mehrere Veranstaltungen mussten deshalb abgesagt werden.

Ein spannendes Thema war beispielsweise das Leben der früheren Generationen, das die Kinder im Museumsgasthaus Arche hätten kennenlernen können. Aber hier gab es zum Beispiel nur eine einzige Anmeldung. Und so mussten in der erste Woche ein Großteil der Veranstaltungen abgesagt werden.

Es gab lediglich am Donnerstag einen Schwimmbadbesuch und nun am Ende der Woche mit sieben begeisterten Kindern ein buntes Programm mit den Kartons.

In den folgenden drei Wochen des Ferienprogramms dagegen ist die Nachfrage groß, eine ganze Reihe von Veranstaltungen sind sogar bereits ausgebucht, so Dirk Maute.

Mehr als 100 Kartons standen nun in der Skateboard-Halle im ehemaligen Postkraftwagenhof bereit, die beim Verteilen der gelben Säcke durch die Royal Rangers in Schonach übrig geblieben waren.

Die erste Aufgabe erschien ganz einfach und vor allem auch mit viel Spaß verbunden: die Organisatoren hatten im Vorfeld eine große Mauer aus den Kartons errichtet und die Kinder konnten nun mit voller Wucht in diesen Papp-Wall hineinrennen und zum Einstürzen bringen.

Das machte so viel Spaß, dass die Kinder noch zweimal diese Mauer wieder aufbauten und niederrannten.

Bei einer anderen Aufgabe ging es darum, mit den Kartons ein Gebäude zu bauen. Hier war Teamwork gefordert, denn in dem Gebäude sollten alle Kinder Platz finden, aber von außen nicht zu sehen sein. Und nach der erfolgreichen Lösung dieser Aufgabe wurde es noch schwieriger, den nun wurde ein noch wesentlich kleineres Haus gebaut, in dem die Kinder gerade noch Platz hatten.

Natürlich gab es im Verlauf des Nachmittags auch eine Pause zur Entspannung. Die Kreativität war dann gefordert, wenn die Kinder nach eigenen Ideen individuell etwas aus diesen Kartons bauen sollten.

Den Abschluss des unterhaltsamen Nachmittags bildeten noch Geschicklichkeitsspiele, beispielsweise ein Staffellauf mit den Kartons.