Foto: Bartler-Team

Nicht alle Einzelhändler sind zufrieden. Oldtimer-Austellung und Kilwi-Markt schlecht besucht.

Furtwangen - Einkaufstag im Wetter-Pech: Regenfälle am Sonntagmittag beeinträchtigten den verkaufsoffenen Sonntag des Einzelhandels und den Kilwi-Markt massiv. Besonders stark zu spüren war das Regenwetter auch bei der zweiten Oldtimer-Ausstellung.

Als dann aber am späteren Nachmittag der Regen nachließ, stieg die Zahl der Besucher in der Innenstadt deutlich an. Zum dritten Mal in diesem Jahr hatte der Furtwanger Einzelhandel zu einem Einkaufs-Sonntag eingeladen. Und trotz starkem Regen am frühen Nachmittag herrschte in der Stadt verhältnismäßig reger Betrieb. Natürlich spüre man das Regenwetter an den Besucherzahlen, meinte Christa Hahn vom gleichnamigen Mode-Geschäft. Aber insgesamt sei sie unter diesen Umständen mit der Nachfrage zufrieden.

Bei anderen Einzelhändlern war aufgrund des Wetters in Nachfrage aber deutlich geringer. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Beobachtung von Christine aus der gleichnamigen Boutique: Man habe zwar, offensichtlich wegen des Regens, deutlich weniger Besucher. Doch der Umsatz und die Nachfrage seien so gut wie beim letzten Kilwi-Einkaufstag. Die Auswirkungen des Wetters auf die Nachfrage in den einzelnen Geschäften waren also zum Teil recht unterschiedlich.

Ganz deutlich unter dem schlechten Wetter litt aber der Kilwi-Markt auf dem Marktplatz beim Rathaus. Denn die Häuschen boten den Markt-Besuchern wenig Schutz, entsprechend gering war die Besucherzahl an den Ständen.

Das Angebot war dabei vielseitig und reichte vom Imkerverein Oberes Bregtal über den Kuchen der Jugendkapelle bis zum Glasbläser vom Bodensee. Auch hier besserte sich natürlich dann in der zweiten Hälfte des Nachmittags die Situation deutlich, als der Regen nachließ. Ganz d

Deutlich spürte man das Regenwetter schließlich bei der Oldtimer-Schau, die nach 2011 nun zum zweiten Mal am Kilwi-Sonntag veranstaltet wurde. Hatte man beim ersten Oldtimer-Treffen mehr als 120 Teilnehmer gehabt, kamen an diesem Sonntag nur 62 Fahrzeuge.

Bettina Rutschmann vom VdU, die unterstützt von Hans Duffner das Treffen organisierte, war trotzdem mehr als zufrieden. Er sei bewundernswert, wenn die Oldtimer-Freunde trotz schlechtem Wetter die zum Teil lange Anfahrt auf sich nehmen, was dem Fahrzeug auch nicht immer gerade gut tut.

Und so gab es für die Besucher des Einkaufstages doch noch einiges zu sehen.

Für die Teilnehmer am Oldtimer-Treffen gab es auch noch Preise. Der Fahrer mit der längsten Anfahrt war Rainer Kittner, der mit seinem Käfer-Cabrio von 1974 von Owingen am Bodensee gekommen war. Unter den übrigen Teilnehmern wurde ein weiterer Preis verlost. Diesen gewann Hugo Kanstinger. Der 90 Jahre alte Oldtimer-Freund war mit seiner Isetta aus Elzach nach Furtwangen gekommen.