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Furtwangen Pfingstgottesdienste im Zeichen von Corona

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In gehörigen Abständen und mit Mundschutz wird Pfingstgottesdienst in der evangelischen Melanchthon-Kirche gefeiert und die Botschaft vom Heiligen Geist verkündet. Foto: Schwarzwälder Bote

Furtwangen. Nach langer Durststrecke feierte die evangelische Kirchengemeinde in der Melanchthon-Kirche den Pfingstsonntag-Gottesdienst.

Rein rechnerisch dürfen angesichts der Coronabedrohung nur 56 Plätze besetzt werden. Nur Familienangehörigen durften zusammen sitzen, und dazu gehörten Gerda und Rolf Keller, die mit Kindern und Enkeln ihre Goldene Hochzeit feiern konnten und eingesegnet wurden. Durch die Kirchenälteste Hannelore Frank wurden die Besucher auf Hygienevorschriften und Sitzplätze hingewiesen.

Ein bisschen wie im Mittelalter kam man sich vor, denn nur die Kirchenvertreter durften sprechen und singen und die Gemeinde musste passiv bleiben. Die Liturgie hatten die Prädikanten Gabriele Sander-Bauer und Peter Baake übernommen und Ilse Stöckl bediente die Kirchenorgel. Prediger Baake betrachtete Pfingsten im Zusammenhang mit Weihnachten und Ostern als wesentliche Botschaft an alle Menschen. Viele christliche Gemeinschaften seien entstanden, wo Gottes Geist wirkt.

Altkatholiken weichen ins Freie aus

Das Gefühl von Erlösung vermittelte der Gottesdienst der Alt-Katholiken vor ihrer Christi-Auferstehungs-Kirche. Man sah gut gelaunte Menschen mit freudigen Gesichtern. Familien taten sich zusammen und Einzelteilnehmer nahmen den nötigen "Corona-Abstand", um sich im Garten bei blauem Himmel und Sonnenschein niederzulassen.

Die Freiluft-Feier war nötig, da im Kirchenraum nur zwölf Personen zugelassen wären. Herzlich begrüßte Dekan Joachim Sohn alle Teilnehmer, zu denen auch zwei Erstkommunikanten gehörten, deren große Feier verschoben werden musste. Er rief den Gläubigen Verse der alt-katholischen Priesterin und Professorin an der Uni Bern, Angelika Berlis, zu: "Komm Heiliger Geist, fackele nicht lange, ziehe uns in deinen Bann. Komm, Heiliger Geist, hauch uns an, entfache uns. Sei Kraft, die in uns glüht, ohne zu verglühen. Komm!" Den Charakter des Heiligen Geistes hatte Bischof Matthias Ring, der zehnjähriges Jubiläum hätte feiern können, als biblischen Wahlspruch gewählt: "Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Verzagtheit, sondern der Kraft, der Liebe und Besonnenheit."

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