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Furtwangen Neues Familienhaus eingeweiht

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Architekt Martin Reiber (vorne rechts) übergab symbolisch einen Schlüssel für den neuen Anbau an Klinikleiter Stephan Maier. Im Hintergrund einige der am Bau beteiligten Handwerker. Foto: Schwarzwälder-Bote

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Mit zahlreichen Gästen feierte die Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe der Arbeiterwohlfahrt die Eröffnung des neuen Familienhauses als Erweiterung der Klinik.

Furtwangen. Neue Wohnbereiche für Familien, zwei Kindergruppen und als besonderes Highlight für die ganze Klinik eine Bowlingbahn findet man in diesem neuen Anbau. Möglich wurde dieses ehrgeizige Projekt, mit dem die Klinik ihr Angebot erneut deutlich verbessert, durch viele Spenden: Die Gesamtkosten von deutlich über drei Millionen Euro sind bereits durch viele kleine und große Spenden komplett abgedeckt.

Begrüßt wurden die Gäste durch den Vorsitzenden der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Baden, Wilfried Pfeiffer. Er erinnerte daran, dass die Katharinenhöhe in den 20er Jahren die erste Immobilie war, die von der Arbeiterwohlfahrt erworben wurde. Heute sei die Katharinenhöhe das Flaggschiff, dass man immer wieder auf Vordermann halten müsse.

Hansjörg Seeh, sein Amtsvorgänger und heute Vorsitzender des Aufsichtsrates sowie des Stiftungsrates der Klinik, stellte die Klinik selbst vor, die vor 32 Jahren ins Leben gerufen wurde. Nachdem die Heilungschancen bei Kinderkrebs in kurzer Zeit deutlich angestiegen waren, brauchte man eigene Reha-Einrichtungen, und hier entstand auch die Idee, dies dann für die ganze Familie zu tun. Diese Rehabilitation für die ganze Familie sei das Geheimnis der Katharinenhöhe. Der Erfolg sei aber auch nur deshalb möglich, weil das ganze Team mit Stephan Maier hier Enormes leiste. Er machte dann aber auch deutlich, dass für einen solchen, dringend notwendigen Anbau es weder vom Land noch vom Bund eine finanzielle Unterstützung gebe, sondern alles nur durch Spenden finanzierbar sei. Doch auch hier könne man auf treue Freunde bauen.

Als Beispiel für diese Hilfen gab es ein Grußwort der José-Carreras-Stiftung, die hier 400 000 Euro gespendet hatte: Man werde versuchen, dass Jose Carreras selbst einmal diese Klinik besuchen komme.

"Lachen ist die beste Medizin", so Marianne Mack von der Stiftung Santa Isabel. Deshalb habe man gerne als besonderes Highlight hier diese Bowlingbahn, verbunden mit anderen Freizeitangeboten wie Billard finanziert und auch eingerichtet.

Und schließlich gab es noch eine Überraschung durch Christiane Eichenhofer von der gleichnamigen Stiftung: Im vergangenen Jahr war hier in der Region, auch in Furtwangen, die Tour Ginkgo unterwegs. Auch in Furtwangen als Station hatten zahlreiche Vereine und andere Spender das Projekt und damit die Katharinenhöhe unterstützt. Nun konnte sie Klinikleiter Stephan Maier den endgültigen Betrag nennen, der alle absolut begeisterte: Es war die Rekordsumme von 325 000 Euro, die so im vergangenen Jahr für die Katharinenhöhe zusammenkam. Dieser Betrag ist nun für die Ausstattung der neuen Wohnungen im Anbau gedacht.

Über den weiteren Verlauf der Feier, in dem dann auch Architekt Martin Reiber symbolisch einen Schlüssel an Klinikleiter Stephan Maier übergab, werden wir noch berichten.

Unzählige Spenden waren es, die diesen Anbau möglich machten. Hier nur ein Auszug aus der großen Spenderliste: Deutsche Krebshilfe (800 000 Euro), Jose-Carreras-Stiftung (400 000 Euro), Christiane Eichenhofer Stiftung (325 000 Euro), Hermle Stiftung Gosheim (300 000 Euro), Stiftung Santa Isabel (Bowlingbahn) und noch viele mehr.

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