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Furtwangen Neuer Pfarrer soll "guter Hirte" sein

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Dekan Josef Fischer (links) verliest und überreicht die offizielle Urkunde des Erzbischofs, mit der Harald Bethäuser (rechts) zum einen zum Pfarrer der Gemeinden in Furtwangen St. Cyriak, St. Johann Rohrbach, St. Nikolaus Schönenbach und St. Andreas Neukirch sowie in Gütenbach St. Katharina und gleichzeitig zum Leiter der Seelsorgeeinheit Bregtal ernannt wird. Außerdem beauftragt er Selma Zähringer (hinten mit grauer Jacke und gelbem Schal), nun offiziell als pastorale Mitarbeiterin die Seelsorge in den Gemeinden zu unterstützen und gratuliert ihr zu dieser neuen Aufgabe.Fotos: Heimpel Foto: Schwarzwälder Bote

In einem festlichen Gottesdienst wurde am Samstagabend in der Pfarrkirche St. Cyriak in Furtwangen Pfarrer Harald Bethäuser als neuer Leiter der katholischen Seelsorgeeinheit Bregtal offiziell durch Dekan Josef Fischer in sein Amt eingeführt.

Furtwangen (sh). Die Zahl der Gottesdienstbesucher bei dieser Investitur war aufgrund der Pandemie sehr begrenzt, um in der Kirche die notwendigen Abstände einhalten zu können. Investitur (von lateinisch vestire "bekleiden") bezeichnet die Praxis der Einweisung in ein (zumeist kirchliches) Amt. Dafür war Dekan Josef Fischer ins Bregtal gekommen. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte im Namen des Pfarrgemeinderates Bettina Schmitt-Hönl die Gemeinde und vor allem auch Dekan Fischer sowie Pfarrer Harald Bethäuser und Selma Zähringer, die im Gottesdienst als pastorale Mitarbeiterin beauftragt wurde.

Bettina Schmitt-Hönl hob hervor, dass Pfarrer Bethäuser, der bereits kurz nach der Verabschiedung von Pfarrer Demmelmair im Sommer als neuer Pfarrer feststand, auch schon vor seinem jetzigen offiziellen Amtsantritt immer wieder im Bregtal zu Gast war und sich hier einbrachte, beispielsweise bei den Firmungen für die Seelsorgeeinheit. Sie wünschte ihm für seine neue Aufgabe im Namen des Pfarrgemeinderates Kraft, Ausdauer und den Segen Gottes. Ein besonderer Dank galt Pfarrer Martin Schäuble, der eineinhalb Jahre lang sich um die ganze Seelsorgeeinheit gekümmert hatte und damit eine doppelte Belastung auf sich genommen hat.

Kirche möchte auch in der Krise ein Zeichen setzen

Dekan Fischer machte deutlich, dass diese Investitur durch Corona einen wesentlich einfacheren Rahmen habe. Aber gleichzeitig wolle man hier ein Zeichen setzen, dass auch in der Krise die Kirche da sei und ein neuer Pfarrer sich für die Menschen einsetzen möchte.

In seiner Predigt bezog sich Fischer auf die kleinen guten Taten des Alltags, die die Gemeinde zusammenhalten und oftmals gar nicht bemerkt werden. Und in der Lesung war dies auch auf den guten Hirten übertragen, der sich um seine Schafe kümmert. So solle auch Pfarrer Bethäuser den Menschen ein guter Hirte sein und die Verlorenen suchen oder die Schwachen kräftigen.

Anschließend verlas Dekan Fischer die offizielle Urkunde des Erzbischofs, mit der Harald Bethäuser zum einen zum Pfarrer der Gemeinden in Furtwangen St. Cyriak, St. Johann Rohrbach, St. Nikolaus Schönenbach und St. Andreas Neukirch sowie St. Katharina Gütenbach und gleichzeitig zum Leiter der Seelsorgeeinheit Bregtal ernannt wurde. Offensichtlich, so Fischer, sei es bei Pfarrer Bethäuser "Liebe auf den ersten Blick" für das Bregtal gewesen. Pfarrer Schäuble sei unverändert weiterhin der Pfarrer für die drei Vöhrenbacher Gemeinden.

Außerdem beauftragte Dekan Fischer Selma Zähringer, nun offiziell als pastorale Mitarbeiterin die Seelsorge in den Gemeinden zu unterstützen und gratulierte ihr zu dieser neuen Aufgabe, nachdem sie schon seit Jahren sich hier auch ehrenamtlich engagiert hatte.

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst durch Organist Frank Rieger, einen Trompeter und eine Schola des Kirchenchors, da aufgrund der Pandemie-Vorgaben die Gemeinde nicht singen soll.

Am Ende des festlichen Gottesdienstes gab es noch verschiedene Glückwünsche, Grußworte und Geschenke für Harald Bethäuser und Selma Zähringer unter anderem von Bürgermeister Josef Herdner, dem evangelischen Pfarrer Lutz Bauer, dem Pfarrgemeinderat und dem Pastoralteam.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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