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Furtwangen Natasza Deddner widmet sich der Menschlichkeit

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Dieses Werk von Natasza Deddner trägt den Namen Abschied. Foto: Schwarzwälder Bote

Furtwangen. Großformatige Werke von Natasza Deddner sind derzeit im Volkshochschul-Gebäude in Furtwangen zu sehen. Die 45-jährige Künstlerin wohnt seit 2016 im Triberger Stadtteil Nußbach und gab bereits bei verschiedenen Ausstellungen in der Region einen Einblick in ihr außergewöhnliches Schaffen. Sie widmet sich Grundthemen der Gesellschaft wie Menschlichkeit, Abschied oder der Erkenntnis. Entsprechende Titel haben auch die Bilder, die derzeit im VHS-Gebäude in der Grieshaberstraße 19 unter dem Motto "Was übrig bleibt" zu sehen sind.

Ihre Werke strahlen Harmonie aus und bedienen sich einer deutlichen Formensprache wie der Spirale, die mehrfach in unterschiedlichem Kontext auftaucht. Typisch für ihre Arbeiten in Acryl und Öl ist auch der Einsatz von Spachteltechnik, wodurch sich Linien aus der Fläche erheben, die wirken, als ob etwas aufbrechen oder eine Narbe heilen würde. Sie nutzt auch verschiedene Materialien und ordnet des Öfteren einen Metalldraht kunstvoll auf der Leinwand an.

Zur Vernissage hatte Nikolaus Maaß, Musiker, Maler und Mitbegründer des Sozialen und Kulturellen Treffpunktes Schönwald, die Laudatio gehalten. Musikalische Beiträge kamen von Christoph Häusele, Musiklehrer am Triberger Gymnasium, und zwei Musikerkollegen.

Zur Finissage, also dem Abschluss der Ausstellung, wird am Montag, 9. April, 15 Uhr, in die Volkshochschule in Furtwangen eingeladen. Die Künstlerin wird anwesend sein. Ihre nächste Ausstellung ist ab Montag, 16. April, bis Ende des Monats im Kurhaus in Triberg zu sehen.

Derzeit widmet sich Natasza Deddner weniger der Malerei, sondern erarbeitet vor allem Skulpturen und befasst sich mit Fotografie. So wird sie sich auch mit einer Gruppe von Kindern an der Jungendkunstbiennale in Villingen beteiligen. Die Kinder werden dabei Fotografien digital bearbeiten und in Form eines gemeinsamen Projektes präsentieren (www.jugendkunst-sbh.de).

Gerne arbeitet die Künstlerin mit Kindern zusammen und gibt entsprechende Kurse an den Volkshochschulen in Furtwangen und St. Georgen. Sie hat außerdem ein künstlerisches Studium in Freiburg begonnen mit dem Ziel, zu promovieren.

Ihrer Vita ist zu entnehmen, dass sie 1972 in Krakau geboren und umgeben von Künstlern aufgewachsen ist. Schon in frühen Jahren entdeckte sie ihre Liebe zu Farben und Formen. Sie studierte an der Akademie der Bildenden Künste im Fachbereich Malerei und Restaurierung wie auch an der Hochschule für Kunst, Design und populäre Musik in Freiburg.

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