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Furtwangen Kein ganz einfaches Projekt für Linach

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Linach wird an die öffentliche Kanalisation und die Wasserversorgung angeschlossen. Foto: © Elroi – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Der kleinste Furtwanger Ortsteil, Linach, wird an die öffentliche Kanalisation und die Wasserversorgung angeschlossen.

Furtwangen-Linach. Dem Gemeinderat stellte Planer Dominik Bordt von der Firma BIT Ingenieure die Pläne vor und berichtete von den Vorarbeiten. Ortsvorsteher Arno Ruf lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Planer und versicherte, dass die Linacher Anwohner "die Planung mittragen".

40 Anwesen betroffen

Das Abwasser wird nach Vöhrenbach fließen, das Frischwasser kommt aus Furtwangen vom Hochbehälter Mäderstal. Das Projekt wird gemeinsam mit Vöhrenbach realisiert, berichtete Dominik Bordt. Abgerechnet werde freilich getrennt. Betroffen sind im Furtwanger Teil etwa 40 Anwesen. Der Planer verwies auf einige Probleme: So waren viele geschützte Flächen zu berücksichtigen, und rund 200 Meter Höhenunterschied sind zu bewältigen.

Das Abwasser wird durch eine Druckleitung bis zur Kohlbrücke gepumpt und fließt dann in die Vöhrenbacher Kläranlage.

Wie Bürgermeister Josef Herdner darlegte, sind inzwischen die Linacher von einer dezentralen Lösung der Kläranlagen abgerückt. Auch das Landratsamt hatte als Alternative zum Anschluss an die Kläranlage nur geschlossene Gruben und deren Entsorgung per Fahrzeug in Aussicht gestellt.

Der Abwasserkanal kostet für den Furtwanger Teil insgesamt 852 000 Euro. Er wird reduziert um knapp 55 Prozent Landeszuschüsse und 193 000 Euro Abwasserbeiträge, sodass Furtwangen 281 000 Euro zahlen muss. Die Wasserleitung ist mit 815 000 Euro veranschlagt, 365 000 Euro Landeszuschüsse und 166 000 Euro Wasserversorgungsbeiträge sind kalkuliert, sodass das Wasserwerk noch 284 000 Euro einplanen muss.

Die Zusammenarbeit mit der Breitband-Verkabelung läuft, berichtete der Planer. Die EGT wird über das Vorhaben informiert und wird eventuell die Stromfreileitung in die Erde verlegen. Zuschussanträge sind gestellt.

Dominik Bordt rechnet mit der Zusage der Fördermittel im Sommer 2021, dann folgen die Ausschreibungen. Im März 2022 könne schließlich mit dem Baubeginn gerechnet werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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