Gewählte und Geehrte mit der SPD-Bundestagskandidatin: Ulrich Hättich (vorn von links), Karl Wehrle und Otto Hofmann, (hinten von links) Heinz Guhl, Derya Türk-Nachbaur, Johannes Hummel und Peter Hala. Foto: Kouba

Ortsverein: Partei zeigt sich optimistisch / Bundestagskandidatin stellt Schwerpunkte vor

Zur Hauptversammlung hat sich der SPD-Ortsverein Oberes Bregtal im Hotel Ochsen in Furtwangen nach langer Pause getroffen. Die Partei wittert Morgenluft, ist positiv eingestimmt, aber will nicht übermütig werden.

Furtwangen. Vorsitzender Ulrich Hättich freute sich über die stattliche Runde, zu der auch die Bundestags-Kandidatin Derya Türk-Nachbaur gehörte. Situationsbedingt musste über die vergangenen zwei Jahre berichtet werden.

Nach der Wahl 2019 habe man Ideen gesammelt. Die Aktion "auf einen Kaffee mit der SPD" konnte wegen Corona nicht durchgezogen werden. Im Blick will die Partei den sozialen Wohnungsbau und den Öffentlichen Personennahverkehr haben. Erfreulich effektiv verlief die Wahlwerbung in Vöhrenbach mit der Kandidatin.

Aktuell ist ein Wahlinformationsstand am Samstag, 11. September, auf dem Furtwanger Marktplatz geplant. "Das macht Spaß", meinte Hättich, denn vier junge Mitglieder stießen zur Ortsgruppe, Anlass, die Arbeitsgemeinschaft Jusos zu gründen.

Wegen der Pandemie-Flaute waren auch die Kassenbewegungen relativ gering, konnte Heinz Guhl berichten. Er blickte auf ein willkommenes Plus und bekam von Prüfer Johannes Hummel bescheinigt, "alles hat sagenhaft übereingestimmt". Einig waren sich die Mitglieder darüber, die Satzung zu ergänzen, um künftig zu den Versammlungen auch per E-Mail einladen zu können.

Glücklich war die SPD-Bundestagskandidatin Derya Türk-Nachbaur unter Genossen zu weilen, die mit 400 000 Mitgliedern die Herzkammer der Partei darstellen. Sie brenne für die Sozialdemokratie und meinte, "es lohnt sich, sozialdemokratische Politik zu machen". Bisher konnte sie rund 80 Prozent der Bürgermeister im Schwarzwald-Baar-Kreis besuchen und erlebte positive Stimmung im Kreis. Sie stehe für sozial gerechte Lohngestaltung, infrastrukturellen Netzausbau, Klimaschutz und für ein rot-grünes Regierungsbündnis, erklärte Derya Türk-Nachbaur. In der Diskussionsrunde bewies sie kompetente Auskunftsbereitschaft.

Ehrungen für verdiente Mitglieder gab es mit entsprechenden Urkunden, Ehrennadeln und Präsenten. Nicht alle Jubilaren waren anwesend. 25 Jahre gehören Gabriele Dold und Udo Kreulach dazu, und bereits 40 Jahre ist Johannes Hummel Mitglied. Ein Furtwanger SPD-Urgestein ist Karl Wehrle, der vor 50 Jahren die politische Heimat fand und zig Jahre Kassier war, dem Kreistag angehörte und Fraktionsvorsitzender war. Gar 60 Jahre kann Otto Hofmann vorweisen, der als Student in Frankfurt der SPD beitrat und in Furtwangen/Gütenbach Beisitzer war. Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Vorsitzender ist Ulrich Hättich, vertreten durch Sabine Heizmann und Peter Hala. Kassierer bleibt Heinz Guhl und Schriftführerin Julia Kossow. Als Beisitzer werden Christa Hajek, Adalbert Guth, Marianne Strube und Tim Sickinger fungieren, und zu Kassenprüfern wurden Johannes Hummel und Lajos Müller gekürt.

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