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Furtwangen Jetzt gibt’s offiziell den Schlüssel

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Es ist soweit, das neue Mehrgenerationenhaus in der Baumannstraße wird eingeweiht. Foto: Guhl Foto: Schwarzwälder Bote

Nach vier Jahren Vorbereitung, Planung und Bau ist nun das inklusive Wohnprojekt in der Baumannstraße fertiggestellt.

Furtwangen. Seit März sind die ersten Wohnungen bezogen, nun kann abschließend die offizielle Einweihung und Schlüsselübergabe stattfinden. Dazu wird Staatssekretärin Bärbl Mielich vom Sozialministerium in Stuttgart nach Furtwangen kommen. Aufgrund der aktuellen Corona-Bedingungen findet die Übergabe allerdings nichtöffentlich statt. Auch auf einen Tag der offenen Tür muss verzichtet werden.

Ein Teil des Gebäudes ist Eigentum der gemeinnützigen Genossenschaft GIW, deren Mitglieder diese Wohnungen nutzen können. Den zweiten Teil hat die Sozialstation Bregtal erworben und damit für ihre vielfältige Arbeit wesentlich mehr Raum und bessere Bedingungen gewonnen.

Im Frühjahr 2016 war das Projekt des inklusiven Wohnens in der Baumannstraße auf dem Gelände der ehemaligen Gewerbeschule erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Geplant und durchgeführt wurde der Bau des Gebäudes durch die Oekogeno in Freiburg.

Diese Genossenschaft betreut seit fast 30 Jahren verschiedene Projekte, zum einen im ökologischen, zum anderen im sozialen Bereich. Für das Furtwanger Wohnprojekt wurde mit der Genossenschaft Oekogeno GIW eG (GIW steht für "Genossenschaftlich inklusiv Wohnen") eine eigene Genossenschaft gegründet. Die GIW war Bauherr und ist nun gemeinsam mit der Sozialstation Eigentümer des Gebäudes. Ziel des Wohnprojektes ist es, dass hier Menschen mit und ohne Behinderung, junge Menschen, Familien und ältere Menschen unter einem Dach als gemeinsamem Lebensraum leben. Das Ganze auch unter dem Gesichtspunkt der Ökologie. Damit verbunden sind auch einige Besonderheiten. Im Erdgeschoss wurde ein Eiscafé eingerichtet, das sich zusammen mit dem Platz vor dem Gebäude inzwischen bei den sommerlichen Temperaturen bereits zu einem Mittelpunkt des Wohnquartiers entwickelt hat. Im Gebäude selbst gibt es neben den Wohnungen auch Gemeinschaftsräume sowie eine gemeinsam nutzbare Dachterrasse. Der Bezug einer Wohnung ist an eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft gebunden. Mit dieser Mitgliedschaft hat der Bewohner dann ein lebenslanges Wohnrecht.

Momentan sind noch drei Wohnungen frei. In der Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung gibt es noch zwei Zimmer. Die Bewohner sind im Übrigen als "Genossen" Miteigentümer des Gebäudes. Für die jeweiligen Wohnungen ist dann aber eine übliche Miete zu entrichten, die unter anderem zur Finanzierung der Investitionskosten verwendet wird. Alles fließt direkt in die Genossenschaft und nicht an fremde Investoren.

Darüber hinaus gibt es im Übrigen die Möglichkeit die Genossenschaft als "Förder-Genosse" zu unterstützen.

Weitere Informationen: https://www.oekogeno-giw.de/

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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