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Furtwangen Innungssieger gekürt

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Mit hervorragenden Noten kehren Jan Kienzler (Zweiter von links) und Fabian Feiß (Zweiter von rechts) von der Zimmerer- Gesellenprüfung zurück. Firmenchef Manfred Kienzler (links) und Zimmermeister Fridolin Klausmann (Dritter von links) und Zimmermeister Florian Straub (rechts) gratulieren. Bild: Hartmut Foto: Ketterer Foto: Schwarzwälder Bote

Vöhrenbach. Große Freude bei der Zimmerei Kienzler. Von der kürzlichen Gesellenprüfung im Zimmererhandwerk bei der gewerblichen Schule in Donaueschingen kamen die Auszubildenden Jan Kienzler und Fabian Feiß mit hervorragenden Ergebnissen zurück. Beide Gesellen meisterten ihren Abschluss mit sehr guten Noten. Unter den 28 Gesellen zählte Jan Kienzler sogar zu den Innungssiegern.

Ein halbes Jahr widmeten sich Kienzler und Feiß dem praktischen Teil der Prüfung. Nach einem selbst erstellten Aufriss (Zeichnung) baute Kienzler ein Dachstuhlmodell mit Krüppel- und Vollwalm, Anbau schiefwinkelig und Gaube. Dachstuhl mit Krüppel- und Vollwalm stand ebenfalls im Aufgabenheft von Fabian Feiß.

Weiter hatte Feiß noch einen Anbau mit schrägem Ortgang und Wiederkehr zu fertigen. Etwa 250 Stunden investierten Kienzler und Feiß in ihre Gesellenstücke. Über das gute Abschneiden waren natürlich auch die drei Geschäftsführer der Zimmerei Kienzler: Fridolin Klausmann, sowie Manfred und Benjamin Kienzler erfreut.

Firma erhält Auftrag aus Bulgarien

In einer kleinen Feierstunde und bei einem Gläschen Sekt wurde darauf angestoßen. Manfred Kienzler, der seine Zimmerei seit 1985 in Vöhrenbach hat, produziert aktuell in einem Teil der ehemaligen Fabrik Becker. Seine frisch gebackenen Gesellen werden von der Zimmerei übernommen.

Über 20 Mitarbeiter gehören so dem einheimischen Handwerksbetrieb an. Auf diesen Lorbeeren wollen sich die fachkundigen Zimmerer Jan Kienzler und Fabian Feiß jedoch nicht ausruhen.

Die nächste Anforderung wartet nämlich schon. In Bulgarien baut die Zimmerei Kienzler demnächst ein Massiv-Holzhaus auf. Zu dem Team, das sich dieser Aufgabe stellt, gehören auch Kienzlers neue Gesellen. In drei Wochen soll das Holzhaus stehen. Je drei Gesellen und ein Meister pro Woche haben so ihren Arbeitsplatz in Bulgarien.

Wie Manfred Kienzler auf Nachfrage ausführte, ist dieser Auftrag eine große Herausforderung für das gesamte Team, zumal noch die ganze Logistik zu organisieren ist. Doch die Zimmerei Kienzler kann auch von ihrer Erfahrung profitieren, denn in der Schweiz hat man schon des Öfteren Holzhäuser aufgestellt. Zustande kam der Bulgarienauftrag durch die Südtiroler Zulieferfirma Holzius, mit der Kienzler zusammen arbeitet.

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